Kraftwerk an Schwarzer Sulm weiterhin im Visier der Grünen
Wasserrecht ist laut Lechner-Sonnek längst erloschen.

Foto © Erwin ScheriauIngrid Lechner-Sonnek
Im Kampf gegen das geplante Kraftwerksprojekt an der Schwarzen Sulm beweisen die Grünen langen Atem. Wie berichtet, befürchten sie, dass das Verschlechterungsverbot im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie über ein Hintertürchen ausgehebelt werden soll. Konkret beziehen sie sich auf die bereits eingeleitete Revitalisierung eines alten Kleinkraftwerkes an der Schwarzen Sulm in Gressenberg.
Geht es nach den Grünen, hätte nicht mit der Wiederinstandsetzung des Kleinkraftwerks begonnen werden dürfen, weil die wasserrechtliche Bewilligung dafür längst erloschen sei. Eine Behauptung, die Klubobfrau Ingrid Lechner-Sonnek nun neuerlich untermauert. Ist sie doch im Besitz von Fotos, die das Kraftwerk in einem desolaten Zustand zeigen. "Die Fotos wurden 2008, also vor Beginn der Revitalisierungsarbeiten aufgenommen", ist für Lechner-Sonnek klar, dass das Wasserrecht aufgrund jahrelanger Nichtnutzung erloschen sein muss. Laut Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg genügt dafür ein Zeitraum von maximal fünf Jahren.








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