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    Zuletzt aktualisiert: 08.10.2007 um 11:26 Uhr

    Eine Tonne Wolle für steirische Rekordstrickerinnen

    Steirer produzieren für in Not leidende Bevölkerung in der Republik Moldau. "Handarbeitsfieber" hat sich von Frauental an der Lassnitz bereits auf das gesamte Bundesland ausgebreitet.

    3.071 Paar Socken, 1.282 Schals, 982 Paar Handschuhe, 3.309 Hauben, 1.077 Pullover, 44 Decken, 220 Stirnbänder - und sie haben immer noch nicht genug. Eine kleine steirische Handarbeitsrunde produzierte in den vergangenen vier Jahren eine rekordverdächtige Menge an Strickwaren für die Not leidende Bevölkerung in der Republik Moldau. Heute, Montag, erhielten die fleißigen Damen aus Frauental an der Lassnitz (Bezirk Deutschlandsberg) eine weitere Tonne Wolle von einem Spender aus Tirol.

    Armut. Initiatorin des Sozialprojekts ist Sieglinde Strohmeier. Nach einem TV-Beitrag, der die enorme Armut in dem kaum beachteten Land östlich Rumäniens thematisierte, startete sie in ihrem kleinen Handarbeitsladen eine Strickrunde, bestehend aus ein paar fingerfertigen Stammkundinnen. Was in einem Hinterzimmer des Geschäfts begann, hat sich mittlerweile auf die gesamte Steiermark ausgebreitet. "Es sind schon 400 Frauen, die mitmachen", freut sich Strohmeier, das ihr "Strickfieber" dermaßen ansteckend ist. Bis nach Tirol ist die Kunde vom Stricken für Moldawien gedrungen. Ein Textilgroßhändler hat von der Initiative Wind bekommen und sofort reagiert: 1.000 Kilo Wolle sowie zwei Strickmaschinen hat der Unternehmer den Frauentalerinnen gespendet - inklusive einer Gratiseinschulung auf den Geräten. Gesamtwert: Mehr als 18.000 Euro.

    Stolz. "Ich bin sehr stolz auf meine Damen und auf alle, die mitmachen", ist Frau Strohmeier begeistert. Niemand von ihnen war je in Moldawien, doch allein die Vorstellung, dass dort die Temperaturen bis auf 30 bis 40 Grad unter Null fallen können und sich die Menschen von ihren kaum existenten Löhnen oder staatlichen Unterstützungen nicht einmal Heizmaterial leisten können, treibt die stetig wachsende Strickgemeinde an.

    Wolle. Die eine Tonne Wolle aus Tirol kommt da natürlich wie gelegen. Bis zum Wintereinbruch werden daraus noch tausende Kleidungsstücke gezaubert, die unter Umständen sogar Leben retten können. In der ganzen Steiermark dürften in den kommenden Wochen also wieder die Stricknadeln glühen. Um den Transport müssen sich die Damen übrigens nicht auch noch kümmern. Den übernimmt das "Hilfswerk Austria".


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