Und es scheitert am Geld
"hunger, krieg und wirtschaft": Das Theaterzentrum Deutschlandsberg stellt eine schöne neue Welt vor, die keine Wirtschaft braucht.

Foto © TZD Politkomödie über scheiternde Weltverbesserung
Franziska und Paul haben eine Utopie: Sie wollen die Welt retten und sammeln Ideen, wie sie das anstellen könnten in Julia Zachs zeitgemäßer Politkomödie "hunger, krieg und wirtschaft". Verena Suppan und Gerd Wilfing starten die geplante Umwälzung amüsant in Studentenmanier. Mit dicken Filzstiften und Stichworten auf Wandplakaten, dem Sketch von Vampir-Teddy und Killer-Fee, mit Protestsong und Luftschlössern.
Einig, dass Wirtschaft und Geld die Wurzeln aller Übel sind. Zwischen Discofieber und Heldenpodest inszeniert Zach eine Stunde Weltverbesserung. Die scheitert aber bereits am spendenunwilligen TZ-Publikum und treibt die frustrierten Aktivisten ins Wirtshaus auf ein Bier. Jubel vom vorwiegend jugendlichen Fanzirkel.







