Radsport belebt den Tourismus
DEUTSCHLANDSBERG. Bei der Vollversammlung des Tourismusverbandes Schilcherheima im Laßnitzhaus stand die Präsentation der Wirtschaftlichkeitsstudie der Weltradsportwoche 2010 im Mittelpunkt. Sie wurde im Auftrag der Jufa-Gästehäuser durchgeführt und brachte etliche aufschlussreiche Ergebnisse. Marketingleiterin Eva Moser erklärte: "Im Rahmen der Datenerhebung wurde das Ziel verfolgt, die Radsportwoche als Großsportveranstaltung und ihren Erfolg im Hinblick auf eine zukünftige Weiterführung zu beurteilen."
Die Zahlen sprechen für sich. Etwa 49 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Österreich, jeder Vierte aus Deutschland, der Rest aus verschiedenen Ländern. Der touristische Nutzen wird auch dadurch dokumentiert, dass drei Viertel der Teilnehmer gemeinsam mit einem oder mehreren Partnern anreisen und hier auch nächtigen. So betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer neun Nächte, wodurch in diesem Zeitraum mehr als 8000 Nächtigungen zu verzeichnen waren. TV-Obmann und Organisator Gerhard Krois sah sich in seinen Bemühungen bestätigt: "Wie die Hochrechnung auf Basis von 1097 Teilnehmerinnen im Jahr 2010 zeigt, belaufen sich die gesamten touristischen Ausgaben der Teilnehmer in der Region auf 674.600 Euro."
Heuer werden Schwerpunkte auf einige traditionelle Großveranstaltungen wie Schilcherberg in Flammen, Weltradsportwoche, City Duathlon oder das Herbstfest "Sturm auf den Schilcher" gelegt. Den Ölspurlauf gibt es nicht mehr. HANS AST








