Angriff auf Hund: Auch Salz in die Wunden gestreut
Unfassbar: Nachdem Weststeirerin auf den Hund des Freundes eingestochen hatte, streute sie auch noch Salz auf die Wunden.

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Die Verdächtige, eine 38-jährige Landesbedienstete aus der Weststeiermark, will aus Notwehr auf den Hund ihres Lebensgefährten eingestochen haben, weil er sie gebissen haben soll (wir berichteten gestern exklusiv darüber). Doch die Spuren ergeben ein ganz anderes Bild. Das bestätigt auch Alfred Reinisch von der Kriminalgruppe der Polizeiinspektion Deutschlandsberg. "Von Notwehr kann da keine Rede mehr sein."
Sägemesser
Auf dem Sägemesser kleben Hundehaare, die Wohnung ist voller Blut und in der Dusche wurden Überreste von Salz sichergestellt. Der sechs Jahre alte und nur vier Kilo schwere Havaneser wurde unter der Eckbank attackiert. Auch das geht aus dem Spurenbild hervor. "Alle Stich- und Schnittverletzungen wurden ihm auf der linken Seite zugefügt", sagt Tierarzt Albert Payer. Das deutet darauf hin, dass sich der Hund mit seiner rechten Seite zur Wand gedrückt hatte, als auf ihn eingestochen wurde.
25 Wunden, bis zu vier Zentimeter tief, musste der Tierarzt nähen. "Falko hat fürchterliche Qualen durchgemacht", sagt Hundebesitzer Reinhard L. Laut Spuren wurde das schwer verletzte, stark blutende Tier durch die Wohnung geschliffen, in der Duschkabine mit Wasser abgespült und die Wunden mit Salz bestreut. Danach war der Hund mehrere Stunden in der Dusche eingesperrt, ehe ihn sein Herrl fand.
Die mutmaßliche Täterin - die Freundin des Hundebesitzers - wird wegen Tierquälerei angezeigt.








