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    Zuletzt aktualisiert: 13.02.2009 um 20:59 UhrKommentare

    Alte Hütte als Turbo für neues Kraftwerk

    Altes Kleinkraftwerk an der Schwarzen Sulm soll revitalisiert werden. Grüne glauben, dass es einem umstrittenen Projekt den Weg ebnen soll.

    So sehen die Überreste des Sulm-Kraftwerks aus dem Jahr 1956 aus - Der Dachstuhl wurde bereits erneuert

    Foto © KKSo sehen die Überreste des Sulm-Kraftwerks aus dem Jahr 1956 aus - Der Dachstuhl wurde bereits erneuert

    Den Kampf gegen den positiven Naturschutzbescheid für das umstrittene Kraftwerksprojekt an der Schwarzen Sulm haben die Grünen zwar verloren (wir berichteten). Ans Aufgeben denken sie aber noch lange nicht. Geht es nach Klubobfrau Ingrid Lechner-Sonnek, ist nämlich ein "neuer Schlag gegen die Schwarze Sulm geplant".

    Wiederinstandsetzung. Konkret geht es um ein stillgelegtes Kleinkraftwerk an der Schwarzen Sulm, das nun wieder belebt werden soll. "Mit der Wiederinstandsetzung wurde begonnen, obwohl es dafür keine Bewilligung gibt. Die wasserrechtliche Genehmigung ist längst erloschen", meint Lechner-Sonnek, die bereits Anzeige bei der Umweltrechtsabteilung des Landes erstattet hat. Laut der Grün-Politikerin soll mit dieser Aktion versucht werden, das Verschlechterungsverbot im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie auszuhebeln: "Damit stehen die Türen für das Kraftwerksprojekt der Herren Liechtenstein und Masser weit offen."

    Strom für den Eigenbedarf. Der Besitzer des alten Kraftwerks in Gressenberg, Heribert Resch, weist diese Vorwürfe zurück: "Das hat damit nichts zu tun. Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, das Kraftwerk wieder in Betrieb zu nehmen." Die 1956 erbaute Anlage habe eine Leistung von etwa 30 Kilowatt. "Das reicht um meinen Hof und eventuell noch ein paar andere zu versorgen", erklärt Resch. Den Dachstuhl habe er bereits erneuert, die Turbine sei noch funktionstüchtig. Was fehlt, sei ein neuer Generator. Von illegalen Bautätigkeiten will Resch nichts wissen: "Das ist alles korrekt. Schließlich habe ich das Wasserrecht bis 2018."

    Unterschiedliche Meinungen. Der Deutschlandsberger Bezirkshauptmann Helmut-Theobald Müller ist sich da allerdings nicht so sicher. "Wenn das Wasserrecht über einen gewissen Zeitraum, maximal fünf Jahre, nicht genutzt wird, erlischt es und muss neu erteilt werden." Da es im konkreten Fall unterschiedliche Meinungen gebe, werde die BH überprüfen, wie lange das Kraftwerk in Betrieb war. Direkte Auswirkungen auf das Projekt von Alfred Liechtenstein und Peter Masser seien unabhängig vom Ergebnis aber nicht zu erwarten.

    Zusammenhang. Letzterer weist den, von den Grünen hergestellten Zusammenhang ohnehin als völligen Unsinn zurück: "Wir haben mit diesem alten Kraftwerk nichts zu tun. Das hat es doch schon lange vor unserem Projekt gegeben." Um dieses zu verhindern, sei Gegnern anscheinend jedes Mittel recht.

    ROBERT LENHARD

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