Tollwut: Letzte Impfrunde für steirische Füchse
Das Impfgebiet umfasst wie in den vergangenen Jahren Teile der Bezirke Deutschlandsberg, Fürstenfeld, Feldbach, Leibnitz und Radkersburg. Derzeit sind keine weiteren Impfungen geplant.

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Das Land Steiermark führt derzeit wieder eine Impfaktion gegen Tollwut für Füchse durch: Dabei werden aus der Luft Impfköder abgeworden, die von den Tieren dann gefressen werden und so Schutz bieten. Von einem Flugzeug aus werden vorerst zum letzten Mal die vier Zentimeter großen Würfel aus Fischmehl, die eine Gelatinekapsel enthalten, über dem Süden und Osten des Landes abgeworfen, hieß es am Montag in einer Aussendung.
Immunisierung
Das Impfgebiet umfasst wie in den vergangenen Jahren Teile der Bezirke Deutschlandsberg, Fürstenfeld, Feldbach, Leibnitz und Radkersburg. In der Steiermark war die Tollwut bis Anfang der 90er Jahre vor allem bei Wildtieren sehr stark verbreitet. 1991 wurde die Impfaktion gestartet, und die orale Immunisierung der Füchse erwies sich in der Steiermark als sehr erfolgreich. Der letzte Tollwutfall passierte 1995 in der Steiermark, trotzdem wurde die Impfkampagne im steirischen Grenzgebiet zu Slowenien weiter fortgeführt und hat sich als wirksame Barriere gegen eine Krankheitseinschleppung aus dem Süden erwiesen. Nun wird die Aktion eingestellt, allerdings sollen zukünftige Verträge mit Impfstoffherstellern und Flugunternehmern ein rasches Handeln im Notfall ermöglichen.












