Die Landjugend macht die Region zum Tatort
Neun Ortsgruppen aus der Region stellen sich dieses und übernächstes Wochenende in den Dienst der Allgemeinheit. Die Palette der Aktionen reicht vom Ausmalen bis zur Gestaltung eines Gottesdienstes.
Mit einem Krimi im klassischen Sinn hat das, was neun Landjugend-Ortsgruppen aus der Süd- und Südweststeiermark vorhaben, zwar nichts zu tun. Obwohl - spannend werden dürfte es allemal. Schließlich haben die Mädchen und Burschen im Rahmen der bundesweiten Aktion "TatOrt Jugend" nur 30 Stunden Zeit, um eine gemeinnützige Aktion in ihrer Gemeinde durchzuführen. Für die ersten Ortsgruppen erfolgt der Startschuss heute um 9 Uhr. Bis Sonntag, 15 Uhr, müssen die Aufgaben erledigt sein. Ein Spiel, das sich in zwei Wochen für die restlichen Teilnehmer wiederholt.
Keine leichte Aufgabe wartet gleich zum Auftakt auf die Mitglieder der Landjugend Schwanberg. Die jungen Weststeirer wollen hinter der Josefikirche eine Aussichtsplattform errichten. "Es wird hart, aber wir werden das sicher schaffen", ist Leiterin Monika Resch zuversichtlich. Schließlich kann sie sich auf die Unterstützung von Gästen der Landjugend Breitenau verlassen. Auf sich alleine gestellt sind hingegen die Kollegen aus Großklein, die heute und morgen den Pfarrsaal ausmalen werden. "Weil dort viele Veranstaltungen stattfinden, können wir der ganzen Gemeindebevölkerung einen Gefallen tun", freut sich Stephanie Kolar. Ebenfalls dieses Wochenende im Einsatz ist die Landjugend Murfeld, die zur Verschönerung der Volksschule und des Kindergartens beitragen wird.
Ähnliches hat die Ortsgruppe Lang-Lebring in zwei Wochen vor. "Wir werden die Spielhäuser im Kindergarten reparieren und neu streichen", so Obmann Martin Größbauer. Zu Maurerkelle und Pinsel greifen hingegen die Mädchen und Burschen in St. Martin im Sulmtal, wo die Seitenkapelle der Pfarrkirche restauriert wird. "Eines unserer Mitglieder macht eine Malerlehre, das ist sicher von Vorteil", meint Obmann Martin Koch.
Mit der Kirche zu tun hat auch die Aktion der Landjugend St. Johann im Saggautal. Sie wird einen Jugendgottesdienst mit anschließender Agape gestalten. In St. Nikolai im Sausal werden derweil Verkehrsschilder vom Schmutz befreit, in Halbenrain Müllsammelstellen neu gestrichen. Auf Kreativität setzt man in Mettersdorf am Saßbach. Hier soll der Kren-Erlebnisweg durch die Landjugend verlängert werden.










