Radarstation "Goldhaube" fällt monatelang aus
Die Radarstation "Goldhaube" des Bundesheeres auf der kärntnerisch-steirischen Koralpe wird für mehrere Monate nicht in Betrieb sein. Die Kuppel war in der vergangenen Woche durch Blitzschlag und Sturm beschädigt worden.

Foto © Bundesheer
Die Kuppel war in der vergangenen Woche durch Blitzschlag und Sturm beschädigt worden, am Donnerstag musste sie abgeschaltet werden. Als Ersatz wird derzeit eine mobile Radaranlage am Kulm in der Steiermark montiert, wie Major Peter Barthou vom Verteidigungsministerium am Mittwoch auf APA-Anfrage erklärte.
Experten jener Firma, welche die Kuppel errichtet hat und Fachleute des Bundesheeres haben sich laut Barthou an Ort und Stelle ein Bild vom Ausmaß der Schäden gemacht. Die schwer beschädigte Kuppel wurde mit einem Netz gesichert, damit bei einem neuerlichen Sturm nicht Teile herunterfallen können. "Die Antenne ist im oberen Teil beschädigt", sagte Barthou.
Derzeit sei man dabei abzuklären, ob die Reparaturarbeiten an der Kuppel an Ort und Stelle durchgeführt werden können oder ob sie zur Gänze abgebaut werden muss. Eine Entscheidung darüber ist laut Barthou noch offen. Sicher ist, dass die Arbeiten längere Zeit in Anspruch nehmen werden, man rechnet mit bis zu einem halben Jahr. Die Kosten können derzeit nicht abgeschätzt werden, ebenso ist noch offen, ob es sich um einen Garantiefall handelt, bei dem die Errichterfirma bezahlen müsste.












