Fusion: Mit 205 Gemeinden gepokert
Im Juli schließt das Land die erste Runde der Reformgespräche ab.

Foto © APASchützenhöfer und Voves schließen erste Runde der Gespräche ab
GRAZ. Ungeachtet der Witze über Vulkanier oder heikler Standortfragen bei Kleingerichten sowie Bezirkshauptmannschaften geht der Poker in puncto Gemeindefusionen munter weiter. Ende April hatten die Verhandlungsteams von Voves-SP und Schützenhöfer-VP bereits mit 205 Bürgermeistern gesprochen. Bis zu drei Mal wöchentlich wird bezirksweise mit mehreren Kleinregionen über deren Vorstellungen und jenen des Landes Klartext geredet. 52 Gemeinden sollen mittlerweile einen Koordinator zur Unterstützung angefordert haben. Zudem werden die örtlichen Gemeinderäte über Verhandlungsstand und weitere Schritte informiert.
"Im Juli werden wir mit der ersten Runde durch sein", heißt es in der Grazer Burg. Dann hätte man "mit allen Gemeinden gesprochen, die Veränderungsbedarf haben". Im September geht der Poker weiter, die Entscheidungen fallen 2013, vermutlich nach der Grazer Gemeinderatswahl (Jänner).
Bislang wurden "Minenfelder" gemieden: also Fusionsgegner aus Graz-Umgebung, dem Raum Schladming oder Lannach.












