Wieder Impfaktion für Füchse per Köderabwurf
Rund 46.000 mit Anti-Tollwut-Serum präparierte Fischmehlklumpen werden über fünf west- und oststeirische Bezirken abgeworfen.

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Das Land Steiermark führt wie schon seit einigen Jahren auch heuer wieder eine Impfaktion gegen Tollwut für Füchse aus der Luft durch: 46.400 Impfköder sollen dabei von Flugzeugen über Teilen der Bezirke Deutschlandsberg, Fürstenfeld, Feldbach und Leibnitz sowie über dem gesamten Bezirk Radkersburg abgeworfen werden, wie am Montag vom Landespressedienst mitgeteilt wurde. Gestartet wird die Impfaktion ab Montag, 30. April.
Gelatinekapsel
Verantwortlich für die Durchführung ist die Landesfachabteilung 8C für Veterinärwesen. Laut Landesveterinärdirektor Peter Wagner enthalten die Köder aus gepresstem Fischmehl mit einem Durchmesser von vier Zentimeter eine Gelatinekapsel mit dem Impfstoff, der beim Zerkauen in der Mundhöhle des Fuchses freigesetzt wird. Ein Flugunternehmen ist beauftragt, die Köder nur über unbewohntem Gebiet abzuwerfen. "Sollte es dennoch vorkommen, dass vereinzelt Impfköder mit ihrem so typischen intensiv fischartigen Geruch in der Nähe von Wohn- oder Erholungsgebieten aufgefunden werden, sollte man diese unberührt lassen, obwohl von diesen im Grunde keinerlei Gefahr ausgeht", so Wagner. Lediglich bei allfälligem Kontakt mit verletzter Haut sollte die Wunde gründlich mit Wasser gespült und im Anschluss ein Arzt aufgesucht werden.











