Zwei Einbrecherbanden machen Lavanttal unsicher
Zwei Einbrecherbanden sind nach Angaben der Polizei Wolfsberg derzeit im Lavanttal unterwegs. Die Täter - möglicherweise Moldawier - dürften am Montag erneut in Wolfsberg zugeschlagen haben.
Am Montag in der Zeit von 01.28 Uhr bis 03.48 Uhr drangen unbekannte Täter gewaltsam in die Büroräumlichkeiten einer Firma in Wolfsberg ein. In den Büroräumen wurden sämtliche Büroschränke, Türen und einen massiver Tresor aufgebrochen. Im Tresor befand sich kein Bargeld, aber Datenträger der Firma. Die Täter nahmen auch eine Digitalkamera mit. Vom Firmengelände entwendeten sie einen silber-metallic lackierter Kastenwagen im Wert von 23.600 Euro. Der Sachschaden zum Nachteil der Firma beträgt rund 7000 Euro.
Gleiche Vorgehensweise. Die besonders zerstörerische Vorgehensweise der Täter beim Eindringen in das Gebäude ähnelt laut Polizei Wolfsberg anderen Einbrüchen in den letzen Tagen in der Region. So dürfte der Einbruch in der Nacht auf Samstag in ein Café in Wolfsberg auf das Konto derselben Täter gehen. Im Café wurde wieder mit massiver Körpergewalt die Bürotüre aufgebrochen, etwas über 600 Euro Bargeld wurden gestohlen. Der Sachschaden durch den Einbruch war mit rund 2000 Euro abermals vergleichsweise hoch.
Wieder Kombination: Autos und Einbrüche. In der Nacht auf Freitag stiegen die Täter durch ein aufgezwängtes Fenster in das AMS Wolfsberg ein und brachen danach die Getränkeautomaten im Gebäude auf. Sie erbeuteten rund 1000 Euro. In derselben Nacht stahlen sie in der Gemeinde Preitenegg im Bezirk Wolfsberg einen grünen Subaru Impreza. Einen weiteren Pkw brachen sie dort auf, sie konnten ihn jedoch nicht in Betrieb nehmen.
Abstecher nach Völkermarkt. Am Freitag stahl die Bande in Bleiburg einen Pkw mit dem Kennzeichen VK-50PX (dieser wurde tags darauf bei dem Einbruch in das Wolfsberger Café in Tatortnähe gesehen). Einbruchsziele in Bleiburg waren ein Eisenwarengeschäft und eine Schischule. Die Beute: Rund 500 Euro und sieben Paar gebrauchte Schischuhe.
Großfahndung am Donnerstag. Bereits am Donnerstagvormittag war im Lavanttal eine Großfahndung wegen Autodiebstahls angelaufen. Ein Beamter aus Preitenegg wollte auf der Packer Bundesstraße einen Pkw mit steirischem Kennzeichen anhalten (das Fahrzeug sollte sich als gestohlen herausstellen). Das Auto hielt aber schon vorher an - und die drei Insassen flüchteten zu Fuß in einen angrenzenden Wald. Der Polizist konnte einen von ihnen, einen 16-jährigen Moldawier, festnehmen. Die beiden anderen entkamen, obwohl mit Hubschrauber und Hunden nach ihnen gefahndet wurde.











