Heute vor GerichtHäftling zündelte und verletzte Beamte

19-Jähriger zündete in seiner Zelle in der Justizanstalt Jakomini. Nur Tage später griff er eine Justizwachebeamtin an und verletzte einen weiteren Beamten.

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Ein "Vollzugstourist" ist jener 19-jährige Häftling, der im November in seiner Zelle in der Justizanstalt Jakomini Feuer gelegt hat und der heute Mittag vor Gericht steht. Er wurde von Justizanstalt zu Justizanstalt geschickt, damit er sich ständig an ein neues Umfeld anpassen muss, und damit mehr beschäftigt ist als damit, Ärger zu machen. Jetzt allerdings sitzt er im sogenannten Maßnahmenvollzug in einer Sonderanstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Auf seiner Station in Graz-Jakomini zündete der Libyer Anfang November die Matratze in seiner Zelle an. Als er sich dagegen wehrte, gerettet zu werden, musste er mit gewalt aus der Zelle entfernt werden.

Nur Tage später fiel der Häftling wieder auf. Eine Justizwachebeamtin wollte ihm seine Medikamente bringen und öffnete die etwa 25 mal 20 Zentimeter große Luke. Laut Protokoll soll er dabei versucht haben, sie zu beißen - oder dies angedeutet haben. Ihr Kollege griff ein und wurde durch die Luke vom 19-Jährigen an der Hand gepackt. Der Insasse zog am Beamten, wodurch dieser gegen die Kante schlug und sich dabei verletzte. Er erlitt Abschürfungen und eine Bänderzerrung.

Die Anklage lautet auf Sachbeschädigung, schwere Körperverletzung und fahrlässige Körperverletzung.

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