Bis zu 130 km/hGewitter im Jänner - Sturmwarnung auch für die Steiermark

Warm- und Kaltfronten lösen einander derzeit fast im Halbtagestakt ab: In Deutschland, Frankreich und der Schweiz haben heftige Stürme schon Schäden angerichtet. Am Mittwochnachmittag wird's vor allem in der Obersteiermark ungemütlich. Auf den obersteirischen Bergen sind Orkanböen bis zu 130 km/h möglich.

© Jürgen Fuchs
 

Das Wetter spielt zu Beginn des Jahres 2018 verrückt: Warmfronten und Kaltfronten wechseln einander derzeit fast im Halbtagestakt ab und sorgt in Europa, auch in Österreich, für äußerst turbulente Zeiten.

"Am Mittwochnachmittag und -abend überquert auch die Steiermark die Kaltfront von Nordwest Richtung Südost und führt vor allem in der Obersteiermark zu starken Sturmboen, die zum Teil sogar Orkanstärke bis zu 130 km/h erreichen können", warnt Zamg-Meteorologe Friedrich Wölfelmaier.

Blitze über Mitteleuropa - am 3. Jänner! Foto © de.blitzortung.org

Zu Mittag zogen im Westen Österreichs, aber zum Teil auch im Salzkammergut, erste Wintergewitter mit Blitz und Donner sowie Graupelschauern auf. Gefrierender Regen und damit glatte Straßen sind damit auch in den Niederungen nicht auszuschließen.

Zamg
Warnkarte der Zamg von 13 Uhr © Zamg

Während in den südlichen Teilen der Steiermark und im Großraum Graz (hier sind Böen bis zu 60 km/h zu erwarten) der Sturm schnell durchrauschen dürfte, könnte sich das stürmische Wetter zwischen Ausseerland und dem Semmering-/Wechselgebiet etwas länger halten, prognostiziert Wölfelmaier. In der Obersteiermark seien auch in Tallagen Sturmböen von 80 bis 90 km/h möglich. Ebenfalls sehr stürmisch dürfte es - wie schon Mitte Dezember - über Pack- und Koralpe werden.

Sturmwarnung

In den vom Sturm betroffenen Gebieten kann es zu Beeinträchtigungen des Verkehrs (auch Bahnverkehr) und Stromausfällen durch umgestürzte Bäume kommen.

Von Bergtouren ins Hochgebirge ist vor allem Mittwochnachmittag unbedingt abzuraten.

Durch den starken Wind auf den Bergen steigt auch die Lawinengefahr.

Aufgrund der Sturmwarnung hat die Zentralanstalt für Meteorologe auch ihr Prognose-Tool für Windstärken freigeschaltet. >>Mehr dazu hier<<

Die letzten schweren Sturmschäden in der Steiermark sind auch erst drei Wochen her.

Auch auf der Facebook-Community "Aktuelle Wetterwarnungen für Österreich" wurde eine entsprechende Sturmwarnung herausgegeben:

Stark schwanken wird in den nächsten Stunden und Tagen jedenfalls die Schneefallgrenze: "Sie steigt im Laufe des Mittwochs zuerst auf 1300 Meter an und wird in der Nacht auf Donnerstag auf 600 Meter absinken. Das Ennstal könnte in der Nacht also wieder Schnee abbekommen." Doch schon am Donnerstag könnte die Schneefallgrenze wieder bis auf 2000 Meter steigen.

"Interessant" sind auch die Aussichten aufs Wochenende: Südföhn wird die Steiermark vielerorts auf weit über 10 Grad plus "aufheizen".

>>Fotoreport aus Deutschland und der Schweiz>>

Sturmtief Burglind: Chaos und Schäden

Im Westen Deutschlands sorgte Sturmtief "Burglind" für orkanartige Böen mit mehr als 120 Kilometern pro Stunde.

Im Bild: Stuttgart

Viele Stromleitungen wurden in Stuttgart beschädigt.

In Frankfurt am Main (Hessen) ist es zu Überflutungen gekommen.

Umgestürzte Bäume in Köln (Nordrhein-Westfalen) 

Ein umgestürztes Verkehrsschild im Hunsrückdorf Pfaffenheck (Rheinland-Pfalz)

Große Schäden in Stuttgart

AFP

Umgestürzte Bäume in Köln

AFP

Bäume stürzten auch auf Bahngleise

AFP

Im Schweizer Buochs sorgte Burglind am Flughafen für Chaos.

(c) AP (Urs Flueeler)

Schwere Wellengang in Lausanne.

(c) AP (Laurent Gillieron)

Dieser Christbaum in Basel hat den Sturm nicht unbeschädet überstanden.

(c) AP (Georgios Kefalas)

Dachziegel haben in Stolberg (Nordrhein-Westfalen) ein geparktes Auto beschädigt

(c) APA/dpa/Ralf Roeger (Ralf Roeger)
(c) AP (Gian Ehrenzeller)
(c) APA/AFP/dpa/JAN WOITAS (JAN WOITAS)
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aposch
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Wiederholungen

Was ich nicht verstehen bei diversen Beiträgen, sind die vielen Wiederholungen . Zuerst die Schlagzeile, dann gleich anschliessend dieselbe Meldung und innerhalb des Beitrages noch ein paarmal mit anderem Wortlaut wieder dasselbe. Das betrifft aber nicht nur die Kleine Zeitung. Bei Ansprachen ist es auch oft üblich, wenn man etwas unterstreichen will, dass man es wiederholt, aber in schriftlicher Ausführung kann man es ja noch einmal nachlesen, falls man etwas nicht verstanden hat, ohne dass man etwas in einem Artikel 4fach vorfindet

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einmischer
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Wiederholungen

Ein Germane würde es mit "das ist dem Layout" geschuldet begründen.
Der zur Verfügung stehende Platz ist zu füllen. Inhalt "wurscht".

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Warum ...

... muss die Arktis so viel quasi arbeiten, bzw. wie lange hat die Arktis noch bis zur Pension?!

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Acquario
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Dafür werden für Samstag und Sonntag

bereits wieder +9 und +10 Grad vorausgesagt.
In Graz...

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Deutung
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Die Vegetation ...

... wird das auch wahrnehmen.

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