Kindesentziehung Nach wie vor keine Spur von sechsjährigem Buben

Vater brachte das Kind nicht zur Mutter zurück, von der er geschieden ist. Polizei ermittelt auch über Interpol.

Polizei sucht Vater und Sohn
Polizei sucht Vater und Sohn © Jürgen Fuchs
 

Es ist wohl der Albtraum jedes Elternteils: Der Ex-Partner bringt das gemeinsame Kind nach einem Besuch nicht nach Hause zurück und taucht mit dem Kind unter. So passiert am vergangenen Wochenende in Graz. Seither ist Hasti M. ohne Nachricht von ihrem sechsjährigen Sohn Rayan. Der Vater des Kindes ist verschwunden, auch am Telefon ist er nicht erreichbar.

Das Paar - beide sind iranische Staatsbürger - hat in Kuwait gelebt und ist 2014 gemeinsam nach Österreich gekommen. 2015 kam es zur Scheidung, Hasti M. bekam das Sorgerecht für das Kind, dem Vater wurde Besuchsrecht eingeräumt. „Von Freitag bis Samstag war Rayan immer bei ihm“, erzählt die Frau. Er habe schon in der Vergangenheit gedroht, das Kind mitzunehmen, so die Mutter, die seit einem Jahr wieder verheiratet ist. „Sein Ziel ist es, mich zu verletzen“, glaubt Hasti M.

Keine Reisedokumente

Im Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos Graz bestätigt man, dass nach Vater und Sohn in Europa über das Schengener Informationssystem und über Interpol gefahndet wird. Vom Vater ist bekannt, dass er überlegt hat, zurück in den Iran zu gehen. Zumindest auf legalem Weg ist ihm das aber nicht möglich. Weder er noch der Bub haben laut Ermittlern entsprechende Reisedokumente. Hinweise darauf, dass der Mann Vorbereitungen getroffen hat, Graz zu verlassen, wurden jedoch gefunden. Andrea Rieger

Kommentare (16)

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Lustig wenn man Kronen Zeitung Kommentare, in der Kleinen liest.

Die Agonie der Menschlichkeit in Österreich ist verblüffend stark

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tomtitan
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so traurig das auch ist,

aber wenn's unbedingt jemand sein muß, der aus diesem kulturkreis stammt muß man auch mit dieser möglichkeit rechnen.

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lieschenmueller
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Dann dürfte

man mit einem Dänen auch keine Beziehung eingehen?

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Mein Graz
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@tommy

klar, man denkt vor der hochzeit schon daran, was nach der scheidung passieren wird...

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Ichweissetwas
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Jetzt kann man der Mutter

nur viel Kraft und Durchhaltevermögen wünschen!

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plolin
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Das erinnert mich an den Film

"nicht ohne meine Tochter".
Viel Kraft und alles Gute der Mutter. Ich bete für sie, dass sie ihr Kind bald wieder in ihre Arme schließen kann.

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voitsberg1956
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beten hilft sicher nicht

in der heutigen Zeit an Gott glauben - da liegst du ganz falsch
ich werde statt beten ein Wiener essen gehen

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Reipsi
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Der findet

schon einen Weg in den Iran.

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hermannsteinacher
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Persien ist schön

und ein altes Kulturland.

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Reipsi
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Das schöne Land

kann nichts für die Männer dieden Frauen die Kinder wegnehmen, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

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georgXV
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?

so wie diese Leute den Weg zu uns finden, finden sie sicher auch einen Weg zurück (auch OHNE Paß, usw.) !!!

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cockpit
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um himmels willen,

muss es immer um die flüchtlingsfrage gehen?

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Reipsi
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Hoffentlich

bleibt er dann auch dort.

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cockpit
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@reipsi

ich hoffe, Sie kommen nie in die Situation, dass es für Sie unerträglich macht, in Ihrem Land zu leben!

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Reipsi
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ICH würde sicher nicht

meiner Frau , oder auch nicht mehr, das Kind wegnehmen, das ist die Geste , wie tu ein den Anderen weh, alles andere ist halt so und da ist mir lieber sie bleiben in ihrem Land,.wo alle Männer dafür sind.

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cockpit
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leider

.

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