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Eltern wollen noch ein Jahr "Gnadenfrist"
Die Eltern der Kinder, die die Volksschule Kapfenberg-Arndorf besuchen, geben nicht auf. Sie sammelten Unterschriften gegen die geplante Schließung der Schule und schickten sie an das Land Steiermark.
Enttäuschung, Wut und Trauer: Das ist das Wechselbad der Gefühle, in dem sich die Eltern der Arndorfer Volksschulkinder befinden - seit der Ankündigung seitens des Landes Steiermark, dass auch die Volksschule Kapfenberg-Arndorf geschlossen werden soll. Diese Gefühle haben die Eltern nun auch in einem offenen Brief an die Verantwortlichen der geplanten Schulschließung zum Ausdruck gebracht. 340 Unterschriften haben die Eltern gesammelt und dem offenen Brief beigelegt.
Eines der Hauptanliegen der Eltern: Sie wollen zum einen die mehrstufige Klasse, die derzeit in Arndorf geführt wird, erhalten. Zum anderen hätten sie gerne, dass die Kinder ihre Lehrerin behalten.
Zwei Forderungen, die auch in einer Übereinkunft des Arndorfer Elternvereins mit der Kapfenberger Bürgermeisterin Brigitte Schwarz enthalten sind. "Ich bin mit den Eltern so verblieben: Sie verzichten auf einen Einspruch gegen die Schließung, auch ein angebotener Termin mit Bildungslandesrätin Elisabeth Grossmann ist hinfällig", sagt Schwarz. Dafür werden Eltern und Stadtgemeinde dafür kämpfen, dass die Schülerinnen und Schüler noch ein Jahr am Standort Arndorf unterrichtet werden können. Erst mit dem Schuljahr 2013/14 soll die mehrstufige Klasse dann in die Schule nach St. Katharein an der Laming übersiedeln - mit ihrer Lehrerin. Das, so Schwarz, sei auch mit der dortigen Direktorin bereits besprochen worden.
Auch die Brucker Bezirksschulinspektorin Elisabeth Schwendenwein bestätigt: "Die Zukunft der Arndorfer Volksschüler richtet sich nach den Wünschen der Eltern." Das schließe auch ein, dass die mehrstufige Klasse in eine andere Schule übergeführt werden kann. "Dann müsste nur ein Ansuchen um einen Schulversuch gestellt werden", sagt Schwendenwein.





