Den Lebenstraum erfüllt
Günther Agath, Obmann des Kapfenberger Filmklubs, hat sich einen Traum erfüllt und einen eigenen Film gedreht. Am Samstag ist Premiere.
Filmen ist seit Jahrzehnten die Passion von Günther Agath, der seit 28 Jahren auch Obmann des Filmklubs Kapfenberg ist. Jetzt fand er endlich Zeit, sich einen Traum zu erfüllen: Den Traum, einen Film ganz in Eigenregie zu produzieren. Von der Idee über das Drehbuch, die Inszenierung, die Kameraführung und die Regie bis zu Schnitt und Montage war fast alles in seiner Hand. Kein Wunder, dass der Film ein Jahr in Anspruch nahm.
Spieldokumentation. Herausgekommen ist die 28 Minuten lange Spieldokumentation "Da capo", die den Werdegang eines Musikers in vier Epochen schildert, und zwar in den Jahren 1948, 1968, 1988 und 2008. Dieser kehrt anlässlich eines Begräbnisses nach 40 Jahren zu seinen Wurzeln auf den Grabmaierhof in St. Ilgen zurück. Mehrere Schicksale, darunter jene der Familie Lanzinger, werden über einen Zeitraum von 60 Jahren darin verwoben.
Passende Requisiten. "Irgendwie habe ich auch mein Schicksal hineingeschrieben", erzählt Agath, für den es nicht leicht war, die passenden Requisiten aus diesen Jahren aufzutreiben. Aber von den schwarzen Autokennzeichen bis zu originalen Oldtimern und sogar Kutschen hat er sehr viel historische Authentizität verpackt.
66 Laiendarsteller. Da war die Suche nach 66 begeisterten Laiendarstellern von Breitenau bis Mariazell leichter. Diese standen an 37 Drehtagen und 14 Drehorten geduldig vor der Kamera, in der Hauptrolle glänzt Helmut Fritz. Mitglieder des Kapfenberger Symphonieorchesters und mehrere Volksmusikgruppen sorgten für den musikalischen Beitrag.
Filmvorführung. "Ich bin glücklich, dass ich mir diesen Wunsch erfüllen konnte und die Dokumentation so gut gelungen ist, dass auch der ORF einen Ausschnitt brachte", freut sich Agath. Am Samstag ist der Film um 13 Uhr im Stadtkino-Center Kapfenberg zu sehen. Das Interesse ist bereits groß.







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