Almenland blickt nach vorn
In seiner Jahreshauptversammlung zog das Almenland Bilanz und blickte optimistisch in die Zukunft: Die EU steht hinter den Leader-Projekten.
Die Leader-Periode 2007 bis 20013 neigt sich dem Ende zu, und auch das Almenland hat kürzlich in seiner Jahreshauptversammlung Bilanz gezogen und einen Ausblick in die Zukunft gewagt. Man ging diesmal in den Bezirk Bruck, genauer: In den Ökopark Hochreiter in der Breitenau, denn die Gemeinden Pernegg und Breitenau gehören ebenfalls zum Almenland.
Dieses Denken über Bezirks- und Regionsgrenzen hinweg wird künftig ohnehin wichtiger werden, bemerkt Jakob Wild, der Leader-Manager des Almenlandes. Die EU denkt nämlich in größeren Einheiten und wünscht eine bessere Vernetzung der Regionen und Projekte - sofern sich das anbietet.
Das ist auch im Sinne von Wild, den aber vor allem eines freut: Trotz der immer wieder kolportierten Geldnöte in Brüssel wird sich für die Leader-Regionen auch in der nächsten sechsjährigen Periode nicht allzu viel ändern: "Die Grundregeln sind so wie bisher, und es sollte sich auch bei der Finanzierung nicht viel ändern. Höchstens, dass bei der Kofinanzierung etwas mehr von der EU kommt und etwas weniger von Bund und Land."
Vor allem ein Grundsatz ist Wild wichtig: "Dass die Projekte von der Basis, von der Bevölkerung kommen und auch hier in der Region entwickelt werden. Nur dann wird etwas draus!" Die Region entscheidet selber, was sie will, und setzt das auch um - mit entsprechender finanzieller Unterstützung von Land, Bund und EU. Ob es sich nun um einen Wanderführer, um eine neue kulinarische Spezialität oder um das Radwegenetz in der Region handelt.
Insgesamt ist die Stimmung im Almenland sehr gut, wie Wild betont. Eine gute Basis für die weitere Arbeit in der Region.









