Das Altpapier gehört ab sofort in den Behälter mit rotem Deckel
29 Gemeinden des Mürzverbandes wurden bei der Altpapiersammlung umgestellt. Einzelhaushalte bekommen Behälter, Siedlungen Container.
Nur noch bei acht von 37 Mürzverband-Gemeinden müssen die Bürger ihr Altpapier über große Container entsorgen. Diese Zeit ist für viele Haushalte bald vorbei, denn sie werden über Auftrag der Gemeinden kostenlos von der Firma Saubermacher mit einem 240-Liter-Behälter (mit rotem Deckel) für Altpapier ausgerüstet.
An der Reihe ist jetzt Pernegg, wo bereits seit 14. Juni die sogenannte Bringsammlung auf Holsammlung umgestellt wird. Das Altpapier wird nun einmal im Monat direkt beim Haushalt abgeholt. "Die großen Container gibt es dann nur mehr in Siedlungsbereichen", erklärt der Abfallberater des Mürzverbandes, Helmut Prade.
Der Mürzverband ist für die Verwertung zuständig und arbeitet in dieser Sache eng mit der Firma Saubermacher und den Gemeinden zusammen. Dabei treffen die Entscheidungen seit dem Abfallwirtschaftsgesetz aus dem Jahre 2004 ausschließlich die Gemeinden. "Allerdings kann man Konzepte nicht jeder Gemeinde überstülpen", erklärt Prade, diese müssten auf jede Gemeinde individuell zugeschnitten werden. Prade hofft, dass damit die von Altpapier überquellenden Sammelstellen der Vergangenheit angehören.
Dazu kommt noch, dass der wertvolle Rohstoff Papier noch allzu oft im Restmüll verschwindet. "Dort muss er vom Restmüll entfernt werden und die Behandlung erhöht die Kosten", sagt Prade. Diesen Fehlwürfen soll die Neuerung gegensteuern.
Die Altpapiersammlung durch Feuerwehr, Sport- und andere Vereine gehört sowieso schon lange der Vergangenheit an, klärt Prade auf, denn die Zuständigkeit der Sammlung und Behandlung sei durch das Gesetz geregelt. Sollte jemand auf die Idee kommen, trotz der vielen Entsorgungsangebote sein Altpapier auswärts loszuwerden, kommt ihn das jedenfalls teuer zu stehen. DORIS GRASSBERGER








