Initialzündung für die Photovoltaik
Die ÖVP Pernegg will die Bürger auf Energiegewinnung durch Photovoltaik einschwören.

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Was die Biomasse angeht, sind die Pernegger recht gut unterwegs. "Die Achse der Bauernschaft ist gut und die Förderungen durch die Gemeinde ebenfalls", zollt ÖVP-Obmann Oskar Sarkleti seinem "Lager" Lob, ebenso der regierenden SPÖ in Pernegg. 1997 hat man in Pernegg das erste Biomasse-Heizwerk errichtet, 2001 die zweite Anlage. Auch die Steirische Ferngas betreibt zwei Biomasse-Werke.
Karl Maier, der Obmann der Wärmeliefergemeinschaft, rechnete bei einer Pressekonferenz in Pernegg vor, was man einspart: 550 Schüttraummeter Hackgut verarbeitet man im Jahr, spart dadurch 41.000 Liter Heizöl. "Und der Wert bleibt bei unseren Bauern." Größer ausbauen will man nicht, denn man verwendet ausschließlich Hackgut der eigenen Bauern und will kein Holz zukaufen.
Nun will Sarkleti ein weiteres Thema stärker forcieren: mehr auf Photovoltaik zu setzen. Am Dienstag gab es eine Bürgerinformation zum Thema - als Initialzündung. So kann man sich vorstellen, eine Erhebung zu machen, auf welchen (Dach)flächen Photovoltaik möglich ist, um dann zu schauen, wie man diese Art der Energiegewinnung nutzen kann. Für Umwelt-Landesrat Johann Seitinger ist die Hinwendung zur erneuerbaren Energie nicht nur für den Klimaschutz unbedingt nötig, sondern auch ein Wirtschaftsfaktor: 1200 Haushalte hat Pernegg. Beziffert man die Energiekosten mit 2000 Euro pro Haushalt, so seien das vier Millionen Euro, die an Wertschöpfung in der Gemeinde bleiben könnten.
Und: "Die Klimaerwärmung trifft uns voll." Die jährlichen Klimakatastrophen würden so viel Vermögen verschlingen, "dass man Österreich damit wieder aufbauen könnte". Borkenkäferplagen und Wegfall von Schutzwäldern würden Siedlungsgebiete gefährden - auch im Bezirk Bruck. Teure Schutzbauten wären dadurch nötig.








