Vereint unter einem Dach
Die Feuerwehr Krieglach und das Rote Kreuz sind nun in einem gemeinsamen Einsatzzentrum untergebracht. Kürzlich wurde eröffnet.

Foto © AuerDer Standort in der Alplstraße ist optimal für die Einsatzorganisationen
Rotes Kreuz und Feuerwehr in Krieglach versorgen ein Einzugsgebiet in der Größe von 94 Quadratkilometern, außerdem ist die Feuerwehr auch für einen Abschnitt der S 6 zuständig. "Beide Organisationen erfüllen also auch überregionale Aufgaben. Deshalb wurde diese Investition getätigt", meinte Bürgermeisterin und Ortsstellenleiterstellvertreterin des Roten Kreuzes, Regina Schrittwieser, bei der Eröffnung des Einsatzzentrums Krieglach.
Feuerwehr und Rotes Kreuz sind jetzt im selben Haus in der Alplstraße daheim. Dazu wurde um- und neu gebaut. Einst wurde für das Rote Kreuz ein eigenes Gebäude angemietet, 1990 das neu gebaute Feuerwehrrüsthaus übergeben. "Die damaligen Verantwortlichen haben damals eine Chance vertan", sagte Schrittwieser dazu.
In das gemeinsame Einsatzzentrum wurden 350.000 Euro investiert. Den größten Brocken trug die Marktgemeinde Krieglach mit 280.000 Euro. 101 Mitglieder der Feuerwehr und 26 Kollegen vom Roten Kreuz gehen dort ein und aus. 1486 Einsätze hatte das Rote Kreuz heuer bereits, informierte Bezirksstellenleiter Siegfried Baumgartner.
Die Wehr leistete mehr als 4000 Arbeitsstunden für den Umbau ihres Gebäudes, erklärte Kommandant Otto Fritz. Bei der Eröffnung war das Interesse groß und die Fuhrparkgarage des Rüsthauses bis auf den letzten Platz gefüllt. Es gab auch Ehrungen, so etwa jene von Otto Fritz sen. für 70 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit. Fritz war 34 Jahre lang Kommandant der Wehr. Vom Roten Kreuz gab es das goldene Ehrenzeichen des Landesverbandes für Schrittwieser von Rotkreuzpräsident Gerald Schöpfer, Fritz jun. übergab eine Figur des heiligen Florian. Berührend: Karl Winkelmayer, durch einen Schlaganfall beeinträchtigter Obmann der Behindertenhilfe Krieglach, übergab einen Scheck über 20.000 Euro für die Einrichtung des Roten Kreuzes. "Hätte es das Rote Kreuz nicht gegeben, ich wäre nicht mehr hier bei ihnen."
Den Abschluss der Festreden bildete Landesrat Hans Seitinger mit dem Satz: "Man kann über alles reden bei einem Feuerwehrfest, nur nicht über drei Minuten" und erklärte das Einsatzzentrum für eröffnet.







