"Auf diese Mannschaft kann ich sehr stolz sein"
1:3-Niederlage beim HK Triglav, Finale verloren. Neubergs Damen trösteten sich aber schnell.

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Weil der Einzug der Neuberger Highlanders ins Bundesliga-Finale der größte Erfolg in der erst fünfjährigen Klubgeschichte war, tröstete man sich rasch über die Finalniederlage in Kranj (SLO) hinweg. Bianca Feeberger wurde als Torfrau, Mara Trezina als Stürmerin und Spielertrainerin Inguna Lukasevica als Verteidigerin in das All- Star-Team der Damen-Bundesliga (DEBL) gewählt.
Gewaltige Überraschung. Lukasevica konnte dann wieder strahlen: "Dass die Highlanders den österreichischen Bundesligatitel nach Neuberg holen, ist eine gewaltige Überraschung." Dass bei Neuberg viele junge Talente heranreifen, zeigt auch der Umstand, dass zuletzt sogar die 12-jährigen Anna Johann und Katja Weiß eingesetzt wurden.
Zufrieden. Auch Obfrau Margret Kraischek war zufrieden: "Der Erfolg zeigt, dass mit guter Arbeit und einem Top-Trainerteam vieles möglich ist. Obwohl wir keine eigene Eisfläche in Neuberg haben und Trainings und Heimspiele in Langenwang ausgetragen haben, ist ein Team entstanden, auf das ich sehr stolz bin. Oft haben die Mädels bei Schneefall, eisigen Temperaturen oder Sturm trainiert. Das hat sie nur stärker gemacht."
Die Leobenerinnen Bettina Angerer und Heike Tantscher zeigten auch im Finale ihr Können, Nadine Reisinger war verhindert. Für Angerer geht es gleich weiter. Sie steht im Kader für die Heim-WM in Graz (ab 4. April). Heute testet das Nationalteam in Kapfenberg gegen eine Burschen-Auswahl (19.15 Uhr).
Features
Verwirrung pur
Dass die Siegerehrung der Bundesliga ausschließlich in slowenischer Sprache abgehalten wurde, kann man als kleine Panne durchgehen lassen.
Eine größere Baustelle ist die Gesamtstruktur: Es gibt eine Bundesliga und daneben "parallel" eine Staatsmeisterschaft. Salzburg hat die Staatsmeisterschaft gewonnen und ist Staatsmeister.
Neuberg wurde "nur" Zweiter in der Bundesliga und ist trotzdem österreichischer Bundesliga-Meister. Weil der Sieger ja aus Slowenien kommt. Verwirrender geht es nicht mehr.








