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    Zuletzt aktualisiert: 21.02.2008 um 21:00 Uhr

    "Bitte einmal Kosovo und retour"

    Der Mürzhofener Frächter Hannes Holzer hat sich einen Bus gekauft und startet mutig durch: Mit dem Linienverkehr in den jungen Staat Kosovo.

    Hannes Holzer (links) und Agron Collaku haben die Linienkonzession nach Kosovo

    Foto © Franz PototschnigHannes Holzer (links) und Agron Collaku haben die Linienkonzession nach Kosovo

    Angefangen hat Hannes Holzer 1990 mit einem Lkw und einem Milchtransporter. Damals war er 19 Jahre alt, inzwischen ist er 36, hat fünf Lastwagen und baut gerade eine Werkstätte mit Lkw-Waschanlage. Und er steigt ins Busgeschäft ein: Fast gleichzeitig mit der Staatsgründung des Kosovo hat er die Linien-Konzession für Fahrten in den Kosovo erhalten.

    Steiniger Weg. Der Weg zu dieser internationalen Konzession war steinig, wie Holzer sagt: "Weil es über die Grenze geht, ist zum Teil das Land Steiermark, zum Teil das Verkehrsministerium zuständig." Im Kosovo musste er einen Partner finden, um die Genehmigung zu kriegen. Insgesamt dauerte das Verfahren ein halbes Jahr.

    Bedarf vorhanden. Auf die Idee brachte ihn ein gebürtiger Kosovare: Agron Collaku kam 1992 nach Österreich, ist seit 2003 österreichischer Staatsbürger und arbeitet als Lkw-Fahrer bei Hannes Holzer. Collaku ist Mitglied in einem Verein der Kosovaren in Kapfenberg, und er weiß, dass ein regelmäßiger Linienverkehr in den Kosovo durchaus einträglich sein könnte: "Zwischen Mürzzuschlag und Leoben leben etwa 300 bis 500 Familien aus dem Kosovo, dazu kommen noch Graz und die südliche Steiermark." Holzer und Collaku sind Partner in der eigens dafür gegründeten H & H-Reise GmbH.

    Unsichere Zeiten. Der Start zur zwanzigstündigen Fahrt erfolgt donnerstags um 15 Uhr in Mürzzuschlag. Mit Stationen in Bruck, Leoben und Graz geht's nach Prizren, von wo man am Sonntag um 6 Uhr Früh zurückfährt. Für 100 Euro (hin und retour) ist man dabei.

    Probleme. Doch jetzt, wo alles erledigt ist und die beiden loslegen könnten, kommen ihnen andere Probleme in die Quere: Die Staatsgründung des Kosovo - gegen den Willen von Serbien - sorgt für täglich veränderte Situationen. Letzte Woche wollten die beiden starten, sagten aber die Fahrt ab.

    Ausweichrute. Gestern ging es endgültig los. Allerdings haben Holzer und Collaku aus Sicherheitsgründen eine Ausweichroute über die kroatische Küste und Montenegro gewählt: landschaftlich viel schöner, aber auch um einiges weiter als die 1200 Kilometer lange Direkt-Route über Serbien.

    FRANZ POTOTSCHNIG

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