Fünfjährige trieb leblos im Becken:
Mürzsteg: Kroatin liegt nach Unfall in Hotel-Hallenbad im künstlichen Tiefschlaf.
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Paula dürfte überleben. Das ist die erfreuliche Nachricht, nachdem das fünfjährige Urlauberkind aus Kroatien am Montagabend in einem Hallenbad in Mürzsteg beinahe ertrunken war.
Hotel. Eine kroatische Gruppe mit 48 Kindern im Alter von fünf bzw. sechs Jahren und fünf Betreuern verbringt derzeit eine Ferienwoche in einem Mürzsteger Hotel. Am Montag hielten sich 21 Kinder dieser Gruppe - neben zehn weiteren Badegästen - im hoteleigenen Hallenbad auf, zwei Betreuerinnen passten auf sie auf.
Leblos. Kurz vor 20 Uhr sah eine 53-jährige Betreuerin die fünfjährige Paula plötzlich leblos auf der Wasseroberfläche des 1,20 Meter tiefen Beckens treiben. Sie zog das Mädchen aus dem Wasser und begann zusammen mit ihrer 51-jährigen Kollegin sofort mit der Wiederbelebung - bis wenig später der Distrikts- und der Notarzt eintrafen. Paula wurde zunächst ins LKH Mürzzuschlag gebracht, dann ins LKH Leoben überstellt, wo es an die Herz-Lungen-Kreislaufmaschine angeschlossen wurde. Vom Spital hieß es am Dienstag, dass sich die Fünfjährige nicht mehr in akuter Lebensgefahr befinde, aber noch zwei Tage im künstlichen Tiefschlaf bleibe.
Wunde. Eine Wunde an der Schläfe deutet darauf hin, dass das Mädchen ausgerutscht sein und sich den Kopf gestoßen haben dürfte. Wie lange sie im Wasser lag, ist nicht bekannt, für den Unfall selbst gibt es keine Zeugen. Die beiden Aufsichtspersonen wurden angezeigt, Dienstag noch reisten Paulas Eltern aus Kroatien an.







