Frequenz im Bezirk halten
Betriebsbesichtigungen und ein Treffen mit Politikern und Unternehmern - Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann besuchte das Mürztal.

Foto © Michaela AuerBuchmann (Mitte), Franz Reithofer, Helga Grach ("Frau in der Wirtschaft"), Peter Täubl, Martina Romen-Kierner (WK)
Rund 1000 Betriebe habe er in den letzten Jahren in der ganzen Steiermark besucht, erzählte Landesrat Christian Buchmann gestern. So waren die Speiseeiserzeugung PreGel Austria und die Firmengemeinschaft Mol, Rumpold, Roth und Nordsteirische ein Langenwang sowie das Mürzzuschlager Kunsthaus über der magischen 1000er-Grenze angesiedelt, denn diese drei Betriebe waren gestern dran.
Am Abend stand ein Treffen mit Politikern und Unternehmern des Bezirkes auf dem Programm. Natürlich auch vor dem Hintergrund der im Jänner des kommenden Jahres anstehenden Bezirkszusammenlegung. Die, so erklärte der Mürzzuschlager Wirtschaftskammerobmann Peter Täubl, auch Unbehagen in der Wirtschaft auslöse. Aber, so Täubl, es gehe einfach auch darum, wie sich die Wirtschaft in der Region dafür rüste. Buchmann stellte klar: "Man muss aufpassen, dass die Frequenz in den Regionen bleibt. Man muss schon alles fair aufteilen."
Darum ging es gestern auch beim Treffen Buchmanns mit politischen Verantwortungsträgern und Unternehmern: Was kann man tun für die Stärkung der Region? Und wenn bei der Bezirkszusammenlegung schon immer über "Zentralräume" geredet wird: "Für Betriebsansiedelungen, die außerhalb von Zentralräumen stattfinden, gibt es eigene Förderungen." So will man auch speziell die Nahversorgung fördern, deren Erhalt ja in ländlichen Regionen oft schwierig ist.
Der Bezirk Mürzzuschlag selbst kann stolz darauf sein, bei der Beschäftigung ganz vorne zu liegen in der Steiermark. Buchmann: "Das ist den großen Leitbetrieben zu verdanken."
Wer sich interessiert, wie die steirische Wirtschaft im Detail aussieht, die SFG (Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft hat "anno 2011" herausgebracht, das erste steirische Wirtschaftsjahrbuch, ein Sachbuch und Nachschlagewerk. MICHAELA AUER








