Natur vom Abfall befreit
Die Berg- und Naturwacht hat auch in der Region alle Hände voll zu tun. Doch mittlerweile hat sie eifrige Helferinnen und Helfer gefunden.
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Alle Hände voll zu tun hatten in den vergangenen Wochen die Berg- und Naturwächter der Bezirke Bruck und Mürzzuschlag. Grund dafür ist das mangelnde Umweltbewusstsein der Bevölkerung. Davon können die Einsatzleiter der Bezirksstellen Bruck und Mürzzuschlag, Herbert Mader und Manfred Reiterer, ein Lied singen.
Seit einigen Jahren bekommen die Berg- und Naturwächter bei ihren Müllentsorgungsaktionen Schützenhilfe durch den "großen steirischen Frühjahrsputz". In enger Zusammenarbeit mit Gemeinden, Schulen, Abfallwirtschaftsverbänden, Feuerwehren und eben der Berg- und Naturwacht wird das Land gesäubert. Im Vorjahr haben sich 44.000 Leute daran beteiligt.
Immer die Gleichen
"Diese Aktion hilft uns, weil auch dort gesäubert wird, wo wir nicht hinkommen", sagt Reiterer. Er selber hat in seinen acht Ortseinsatzstellen mit 75 Mitgliedern 5700 Stunden aufgewendet und dabei 14.000 Kilometer zurückgelegt. Die Brucker Bezirksstelle hat mit sechs Ortseinsatzstellen und 113 Bergwächtern, darunter zwei Frauen und fünf Anwärtern, rund 12.500 Stunden im Sinne der Umwelt gearbeit und dabei fast 33.000 Kilometer zurückgelegt - wobei nicht selten sogar der Sprit aus eigener Tasche bezahlt wird, zusätzlich zur unentgeltlich geleisteten Arbeit. "Die Umweltsünder sind immer die gleichen, denn die wissen, es gibt ohnehin jemanden, der alles wieder wegräumt", weiß Herbert Mader aus 30-jähriger Erfahrung als Bezirkseinsatzleiter.
Ein großes Problem stellt für die Berg- und Naturwacht das drüsige Springkraut dar. Auch zu dessen Bekämpfung steht die Bergwacht bereits Gewehr bei Fuß. Am 7. Juli wird es einen großen Aktionstag gegen dieses Unkraut geben.
Steiermark-Bilanz siehe linke Seite








