Osterfeuer: Die Telefone laufen heiß
Osterfeuer oder nicht? Die Menschen sind verunsichert. In den Bezirken Bruck und Mürzzuschlag gibt es aber keine Verbote, alles läuft normal.

Foto © Hoffmann
Bezirkshauptfrau Gabriele Budiman war kürzlich in der Oststeiermark: "Dort ist es so trocken, die Böden sind steinhart und teilweise aufgesprungen." Die Trockenheit entfachte eine Osterfeuerdiskussion, aber der Brauch bleibt auch heuer der Bevölkerung erhalten. Im Bezirk Mürzzuschlag muss man sich ohnehin nicht mit dem Problem der Trockenheit herumschlagen.
Die Menschen sind aber verunsichert, in der BH laufen die Telefone heiß. Aber für Osterfeuer gilt, was in den Jahren zuvor auch schon galt. Sie müssen nicht eigens angemeldet werden, aber die dafür gängigen gesetzlichen Regelungen sind einzuhalten.
Diese sind in zwei Verordnungen zu finden. In der Brauchtumsfeuerverordnung des Landes und in einer Verordnung, die der Bezirk Mürzzuschlag im März erlassen hat. Sie hat den Titel " Verordnung über das Verbot von Feuerentzünden und Rauchen im Wald in Zeiten besonderer Brandgefahr". Sie verbietet das Entzünden von Feuer und das Rauchen im Wald und in gewissen Abständen zu diesem. Budiman: "Wir erlassen diese Verordnung jedes Jahr aus Sicherheitsgründen, weil wir nicht wissen, wie der Sommer wird." Die Brauchtumsfeuerverordnung regelt unter anderem, wo etwa durch bereits erhöhte Feinstaubbelastung kein oder nur eingeschränkt Feuer entfacht werden darf. Aber auch, welche Abstände zu Gebäuden eingehalten werden müssen.
Auch in Bruck ist die Situation der Trockenheit "nicht so gravierend", sagt der Brucker Bezirkshauptmann Bernhard Preiner. Die Verordnung für das Verbot des Feuerentzündens im Wald wurde jedoch auch erlassen. Forstexperten haben das als "nicht ungünstig" angesehen, erklärt Preiner.








