Politiker standen noch einmal Rede und Antwort
Die gestrige Diskussion zur "Demokratieoffensive" der Landesschülervertretung und der Kleinen Zeitung war heuer die letzte in der Region.
Das Kapfenberger Gymnasium war die dritte und letzte Station der "Demokratieoffensive" in den Bezirken Bruck und Mürzzuschlag. Die Landesschülervertretung, die schon im Vorjahr eine derartige Diskussionsreihe gestartet hatte, lud auch heuer steirische Schülerinnen und Schüler höherer Schulen zum Gespräch mit Politikerinnen und Politikern ein.
"Jugend und Zukunft" lautete das heurige Generalthema, und tatsächlich waren vier der fünf Politiker, die sich gestern den Fragen der Schüler stellten, Jungpolitiker im wahrsten Sinne des Wortes: Wolfgang Moitzi (SPÖ), Christoph Trippl von der ÖVP, der Freiheitliche Hannes Amesbauer und Jakob Matscheko (KPÖ). Lediglich der Grün-Landtagsabgeordnete Lambert Schönleiter hob den Altersschnitt ein wenig an.
Die Palette der Schülerfragen war breit und bunt. Sie reichte von der bevorstehenden Zentralmatura, die den betroffenen Schülerinnen und Schülern unter den Nägeln brennt, über fehlende Nachtverbindungen im öffentlichen Verkehrsnetz und der Zukunft des Bundesheeres bis hin zur Frage: Ginge es uns außerhalb der EU besser?
Erfreulich war, dass die Politiker am Podium, die großteils schon einen Diskussionsmarathon quer durch die Steiermark hinter sich hatten, kaum stereotype Antworten gaben, sondern sich weitgehend bemühten, die Anfragen individuell zu beantworten - und sich auch nicht davor scheuten, dem politischen Gegner einmal recht zu geben.









