Mit dem Bus zur nächsten Billa-Filiale
Der Billa in Langenwang, einziger Nahversorger im Ort, sperrt wegen Umbaus drei Wochen zu. Ein "Billabus" soll diese Zeit überbrücken und die Kunden in die nächstgelegenen Billa-Filialen bringen.

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FPÖ-Gemeinderat Philipp Könighofer ortet Handlungsbedarf: Von 26. April bis 15. Mai schließt der Billa-Markt in Langenwang seine Pforten. Der Grund dafür ist ein groß angelegter Umbau. Das Problem: Die Billa-Filiale ist in der 4000-Einwohner-Gemeinde der einzige Nahversorger. Könighofer beklagt, dass es keinen zweiten Anbieter gibt: "Gerade für ältere Menschen ist es schwierig, mit ihren Einkäufen Strecken bis zu fünf Kilometer zurückzulegen", sagt Könighofer. "Und ein weiterer Nahversorger bedeutet auch zusätzliche Kommunalsteuereinnahmen", spielt er den Ball der Langenwanger Gemeindeführung zu.
Diese Probleme kennt auch Bürgermeister Rudolf Hofbauer (ÖVP). "Nachdem ich von der Schließung informiert worden bin, habe ich mir Gedanken gemacht: Wie versorgt man die Bevölkerung?" Der Bürgermeister hat eine Nacht darüber geschlafen und dann eine Idee geboren: "Ich werde mit der Billa-Konzernleitung reden. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, ältere und nicht mobile Kunden mit einem Bus zu den Billa-Filialen nach Krieglach und Mürzzuschlag zu führen."
Konkret denkt Hofbauer an den Schulbus der Firma Allmer, der um 9 Uhr und um 15 Uhr solche Fahrten durchführen könnte. "Aber ich werde auch mit unseren beiden Bäckereien und unserem Fleischhauer im Ort reden, ob sie in der Zeit des Umbaus auch andere Produkte des täglichen Bedarfs führen können."







