Hochsteiermark: keine gute Wintersaison
Der steirische Tourismus verbuchte im Winter gute Zahlen. Nicht aber die Hochsteiermark, die ein Minus von fünf Prozent einfuhr: Es fehlt an Qualitätsbetten, so die Touristiker.

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Die abgelaufene Wintersaison verlief für den steirischen Tourismus gut: Bei den Ankünften war es der beste Winter aller Zeiten, bei den Nächtigungen musste man zwar ein Minus von 0,7 Prozent gegenüber dem starken letzten Winter hinnehmen, es reichte aber mit fünf Millionen Nächtigungen noch immer für die zweitbeste Nächtigungszahl bisher.
Da kann die Hochsteiermark bei Weitem nicht mithalten: Bei den Ankünften gab es ein Minus von 1,8 Prozent, bei den Nächtigungen hatte die Region sogar ein Minus von fünf Prozent hinzunehmen. Die Hochsteiermark, bestehend aus den Bezirken Leoben, Bruck und Mürzzuschlag, liegt damit deutlich unter dem Steiermark-Schnitt.
"Mit diesen Zahlen können wir nicht zufrieden sein", sagt dazu Regionalverbandsobmann Hannes Nothnagl. Für ihn gibt es vor allem einen Grund für dieses magere Ergebnis: Es fehlt an Betten, vor allem an Häusern, die mit 60 Betten zumindest einen Autobus unterbringen können.
Aber auch die kleineren Beherbergungsbetriebe werden weniger: Waren es vor fünf Jahren noch 928 Betriebe, die Gästebetten angeboten haben, sind es jetzt nur noch 699.
Für Nothnagl ist es das Ziel, die Vielfalt an Angeboten, die es in der Region auch im Winter gibt, zu vernetzen. Im Wintertourismus reicht das von Schi und Langlauf über Wanderungen und Kutschenfahrten bis zu Adventveranstaltungen. Vor allem müsse man aber die Stimmung in der Region verbessern. Deshalb ist ihm das "Innenmarketing" derzeit wichtiger als das Ansprechen von auswärtigen Gästen. Und er will etwas anbieten, "das es anderswo nicht gibt". Regionale Themen sind derzeit im Aufbau, bis diese greifen, wird es aber noch etwas dauern.








