Mürzzuschlag: Rote Verluste, FPÖ jubelt
Große Verlierer und Gewinner gibt es in Mürzzuschlag. Die SPÖ verlor 8,35 Prozent der Stimmen, die FPÖ steigerte sich von 4,01 auf 13,72 Prozent und ist somit drittstärkste Kraft in Mürzzuschlag.

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In der obersteirischen Industriegemeinde Mürzzuschlag - hier gab es im Vorfeld der Wahl böses Blut durch eine von der SPÖ-Regierungsfraktion avisierte Chirurgiereduktion am örtlichen LKH - setzte es herbe Verluste für die Roten: Die SPÖ verlor hier 1.136 Wähler und stürzte um 8,35 Prozentpunkte von 65,24 auf 56,89 Prozent ab.
Die ÖVP konnte dies allerdings auch nicht nutzen und fiel um 290 Stimmen bzw. 1,36 Prozentpunkte von 19,5 auf 18,14 Prozent. Die KPÖ verlor leicht auf knapp 6 Prozent, die Grünen steigerten sich von 2.8 auf 3.2 Prozent, die FPÖ sprang enorm von 4,01 auf 13,73 Prozent und ist somit drittstärkste Kraft.
Das BZÖ konnte um 0,4 auf 1,46 Prozent zulegen, die kleinen Listen PUMA und CPÖ kamen auf je knapp 0,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung sank von 76,58 Prozent auf 62,24 Prozent.








