ÖVP-Personalvertreter legen zu
Bei den Personalvertreterwahlen der Landesbediensteten baute die ÖVP-Liste praktisch überall ihren Vorsprung noch weiter aus.
BRUCK/MÜRZZUSCHLAG. Die Liste "ÖAAB-FCG", also die Fraktion Christlicher Gewerkschafter, ist auch im Mürztal bei den Landesbediensteten traditionell die Nummer eins - und bei den jüngsten Personalvertreterwahlen wurde diese Position noch weiter gefestigt.
So legten die ÖVP-Gewerkschafter auf der Bezirkshauptmannschaft Bruck bei der dortigen Dienststellenwahl um fast acht Prozent auf 74,1 Prozent zu und gewannen zwei Mandate. Der Gewinn ging zulasten der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter. In Mürzzuschlag gewannen die Christgewerkschafter vier Prozent und liegen bei 37 Prozent. Die SP-Gewerkschafter holten 27 Prozent und das "Aktive Landesforum" ALF, eine Abspaltung der VP-Liste, bei 36 Prozent, beide verloren leicht. Der Mandatsstand: je zwei Sitze für FCG und ALF, einer für die FSG.
Auch bei den Straßenmeistereien lief es für die "Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter nicht nach Wunsch: Bei der Dienststellenwahl traten durchwegs nur die schwarzen Gewerkschafter an und holten sich ihre hundert Prozent ab. Aber auch bei der Wahl der Landesvertretung gewannen die VP-Gewerkschafter überall dazu: in Bruck vier Prozent, in Gußwerk fast zwölf Prozent, in Mürzzuschlag neun Prozent.
Am besten lief es für die Sozialdemokratischen Gewerkschafter noch bei der Baubezirksleitung Bruck. Dort legten die SPÖ-Gewerkschafter zu, und zwar von 7 auf 12,5 Prozent, und haben nun gleich viel wie die Liste ALF. Die nach wie vor dominierende FCG sank von 83,7 auf 75 Prozent. Der Wermutstropfen: Die Dienststelle hat nur noch 30 Wahlberechtigte. FRANZ POTOTSCHNIG








