Ruhiges Faschingsende
Zum Ende des Faschings ging es zwar noch hoch her, aber Ausschreitungen gab es nur wenige. Polizei und Rotes Kreuz hatten wenig zu tun.

Foto © APA/Sujet>Zahlen über Alk-Anzeigen und Führerscheinentzüge gibt's noch keine, aber auch hier dürften sich die Werte in Grenzen halten
In der Nacht des Faschingdienstag hatten wir im Bezirk nur zwei Transporte, das ist nicht mehr als in einer normalen Nacht", sagt Haiko Schwaiger, stellvertretender Bezirksrettungskommandant von Bruck. Auch im LKH Bruck bestätigt man diesen ruhigen Faschingsausklang: "Es war nichts los, kein Vergleich mit dem Vorjahr", erzählt eine Bedienstete. Schließlich ging es bisher nie ohne ein paar Alkoholvergiftungen oder Verletzungen nach der einen oder anderen Schlägerei ab.
"Wir hatten nur eine Rauferei und keine schwereren Unfälle", sagt auch Chefinspektor Johannes Schweiger vom Bezirkspolizeikommando Mürzzuschlag - und er fügt hinzu: "Die Leute werden anscheinend vernünftiger, obwohl: Einige Unverbesserliche wird es immer geben."
Noch keine Zahlen
Zahlen über Alk-Anzeigen und Führerscheinentzüge gibt's noch keine, aber auch hier dürften sich die Werte in Grenzen halten. Laut Gerhard Klöckl vom Bezirkspolizeikommando Bruck hat die steirische Exekutive im Vorfeld allseits breit angekündigt, dass sie in den letzten Tagen des Faschings verstärkt auf den Straßen sein wird. "Das hat vielleicht auch einige bewogen, das Auto stehen zu lassen und mit dem Taxi zu fahren."
Ein gutes Zeugnis wird der Jugend im Straßenverkehr ausgestellt. Sowohl Klöckl als auch Schweiger betonen eine Sitte, die sich eingebürgert hat: Einer fährt, die anderen dürfen trinken, und das nächste Mal wird gewechselt.
Die Einsatzkräfte sind also zufrieden, wie es die Gastronomie ist, darüber gibt's noch keine Zahlen. In den Zentren des Faschings - etwa in den Innenstädten von Bruck und Mürzzuschlag - war jedenfalls eine Menge los.








