Musik aus China und Wiener Walzerseligkeit
Jugendorchester aus Hongkong zu Gast.

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Chinesische Musik garniert mit Klängen von Haydn und der Strauß-Dynastie gab es beim Abschlusskonzert des Kurses des Metropolitan Youth Orchestra aus Hongkong im Stadtsaal Mürzzuschlag zu hören. Zwei Ensembles, ein Horntrio und ein Streichquartett ergänzten die Beiträge des von drei Dirigenten geleiteten Orchesters.
Bei uns ist es hauptsächlich im Bereich der Pop- und Unterhaltungsbranche üblich, dass zwei Komponisten ein Werk schaffen. Nicht so in China: Chen Gang und He Zhanhao schrieben gemeinsam ein Violinkonzert mit dem Titel "The Butterfly Lovers", das Anklänge an traditionelle chinesische Musik mit spätromantischem Orchesterklang verbindet. Der junge Wiener Geiger Dominik Hellsberg zeigte sich als profunder Solist, und auch einige Musiker des Orchesters konnten solistisch brillieren. Besonders schön gerieten die Flötensoli von Duncan Koon Tak Kan. Dirigiert wurde das Violinkonzert sowie Mao Yuans "Dance of the Yao Tribe" von der Chefdirigentin des Orchesters, Synthia Ho.
Einen prominenten Dirigenten für die Werke der Strauß-Dynastie und von Franz Lehar erhielt das Orchester mit Peter Guth, der nicht nur als leitender Stehgeiger, sondern auch als Showmaster brillierte. Die anfangs gespielten zwei Sätze aus Haydns Oxford-Symphonie leitete der Mürzzuschlager Musikschuldirektor Ernst Smole.









