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    Zuletzt aktualisiert: 19.06.2009 um 23:02 UhrKommentare

    LKH: Emotion schlug das Argument

    "Heiße" Infoveranstaltung zum LKH Mürz: Größere Remobilisierungsstation und mehr Rheumatologie beeindruckten die Bürger nicht.

    v.l.n.r.: Günther Hirschberger, Rudolf Schrittwieser und Klaus Pessenbacher

    Foto © Auerv.l.n.r.: Günther Hirschberger, Rudolf Schrittwieser und Klaus Pessenbacher

    Kages-Vorstand Werner Leodolter meinte bei der Info-Veranstaltung zum Thema "LKH Mürzzuschlag neu": "Dieses Krankenhaus hat eine gute Zukunft." Die Antwort war Stille im Raum, davor waren es "Pfui"- Rufe, als Leodolter vor das Mikrofon trat. Gelächter erntete die Kages-Medizinvorständin, Petra Kohlberger, als sie angesichts der Hitze meinte, sollte jemandem schlecht werden, der solle sich melden, schließlich sei man gut versorgt durch das Krankenhaus.

    Keine Komplikationen. Was die Menschen nicht glauben wollen, ist das, was Kohlberger sagte: "Seit 2006 wurde in Mürzzuschlag kein notfallchirurgischer Eingriff mehr gemacht. Und es hat noch nie Komplikationen gegeben." Die Reaktion: Zwischenrufe aus dem Publikum, wie "hier ist eine Komplikation" samt Verweis auf Anwesende. Die Sorgen der Bevölkerung: Dass durch die fehlende Voll-Chirurgie zu lange Anfahrtswege nach Bruck gesundheitliche Gefahr für die Patienten bedeutet.

    Hier argumentierten Kages und die anwesenden Primarärzte mit der Zusammenarbeit zwischen den Häusern. Primar Rudolf Schrittwieser, der Leiter der Chirurgien in Bruck und Mürzzuschlag, meinte: Neue technische Ausstattung mache raschen Kontakt zwischen Bruck und Mürzzuschlag möglich. Werde in Mürzzuschlag bei der Aufnahme eines Verletzten etwa ein Röntgen gemacht, gehe das elektronisch an die Chirurgie in Bruck - wo dann die weitere Vorgehensweise entschieden werde. Schrittwieser: "Die Akutversorgung funktioniert seit 2005 so. Was sich aber ändert im Krankenhaus Mürzzuschlag: Die Operationen an drei Tagen in der Woche fallen weg." Der Primar der Intensivabteilung, Klaus Pessenbacher, meinte, die Versorgung beginne nicht erst im Krankenhaus, sondern schon im Notarztwagen und im Hubschrauber. "Der fliegt aber nicht, wenn das Wetter schlecht ist", konterte eine Dame aus dem Publikum. Pfeifkonzerte und den Ruf aus dem Publikum, sich verkauft zu haben, erntete Betriebsrat Josef Schneidhofer, als er sagte: "Wir unterstützen das Kages-Projekt" - um die LKH-Mitarbeiter abzusichern.

    Ärztekritik. Margret Kraischek vom Forum Pro LKH Mürzzuschlag konterte nach einem vom Veranstalter Kages nicht erwünschten Gang aufs Podium auf die Aussage, es gebe keine Komplikationsfälle: "Wir haben sie bei der Enquete im Landtag geschildert", meinte sie. Und anwesende Ärzte kritisierten ihren Vertreter, Günther Hirschberger. Der hatte sich für das Kages-Projekt ausgesprochen - im Namen der niedergelassenen Ärzte. "Es ist kein Arzt gefragt worden, welche Bedeutung die Chirurgie für die Patienten hat", sagte der Mürzzuschlager Arzt Peter Jus. Das bestätigte auch sein Kollege Huschang Motamedi. Motamedi - selbst kürzlich Patient in Bruck - kritisierte, dort sei man personell zu gering besetzt in der Chirurgie. Und Jus plädierte für Spezialoperationen in Mürzzuschlag.

    MICHAELA AUER

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