Feinstaub-Werte zu Ostern: Kein Feuer ohne Rauch
Alljährlich schlagen sich die Osterfeuer auch in den Feinstaub-Werten nieder. Allerdings klingt das schon am Ostermontag wieder ab.

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Zu Ostern herrschte klares trockenes Wetter, und wenn's lange nicht regnet, wirkt sich das auch auf die Staubbelastung der Luft aus. Dazu kommt in der Osternacht regelmäßig eine kräftige Portion hausgemachter Feinstaub - durch die allseits beliebten Osterfeuer.
Luftgüte-Überwachung. Das schlägt sich in den Zahlen der Luftgüte-Überwachung Steiermark deutlich nieder: Zu den Osterfeiertagen wurde etwa bei der Luftgüte-Messstation in der Oberdorferstraße in Bruck die erste Grenzwertüberschreitung seit Mitte Jänner festgestellt. Auf 58,3 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft stieg der Feinstaubwert zu den Feiertagen - der Grenzwert beträgt 50 Mikrogramm. In Kapfenberg überschritt man den Grenzwert mit 81 Mikrogramm deutlicher, und zwar am Ostermontag um 9 Uhr. Danach ging der Wert rasch wieder zurück.
Die Mürzzuschlager Messstation erzielte ihren österlichen Maximalwert ebenfalls am Ostermontag um 9 Uhr Vormittags, er lag mit 41,3 Mikrogramm aber klar unter dem Grenzwert.
Raketenschießen zu Silvester. Dass der Feinstaub durch die Osterfeuer hausgemacht ist, belegt auch ein anderes beliebtes Brauchtum, das Raketenschießen zu Silvester: In den beiden Tagen nach dem Jahreswechsel war in allen drei Messstationen des Mürztals, also in Bruck, Kapfenberg und Mürzzuschlag, eine klare Überschreitung der Feinstaub-Grenzwert festzustellen. Die Diagramme ergeben überall das gleiche Bild.
Durchaus passabel. Ansonsten sind die Grenzwertüberschreitungen heuer durchaus passabel: Mitte November und Mitte Jänner gab es Überschreitungen - und eben zu Neujahr und Ostern. Auf Online sind die Daten übrigens unter www.umwelt.steiermark.at nachzulesen.







