Musikalische Frühlingsgrüße trotz Schnee
Der Frühling gehört zu den am meisten besungenen Themen in der Musikgeschichte.

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Werke von der Barockzeit über die Klassik und Romantik bis zur Moderne standen auf dem Programm des Abokonzerts im Stadtsaal unter dem Motto "Frühling & Vogelstimmen".
Ornithologe. Den Beginn machten Olivier Messiaens "Oiseaux exotiques". Der Komponist war selbst begeisterter Ornithologe und zeichnete zahlreiche Vogelstimmen auf, die er in diesem Werk verwendete. Antonio Vivaldis "Frühling" aus den "Vier Jahreszeiten" ist wohl eine der bekanntesten Kompositionen zu diesem Thema. "Angesichts des Wetters hätte der Winter wohl besser gepasst", bemerkte Musikschuldirektor Ernst Smole. Den fulminanten Abschluss bildete ein Ausschnitt aus Igor Strawinskys "Le Sacre du Printemps".
Zahlreiche Solisten prägten den Konzertabend: Bei Vivaldis Violinkonzert wirkten drei junge Musikschülerinnen als Solisten, die sich die drei Sätze teilten: Antonia Rankersberger, die auch mit Isang Yuns "Vögelchen" für Violine solo ihr Können unter Beweis stellen konnte, Laura Hirschler und Lisa Lukas. Ronald Fuchs zeigte in Waldemar Bargiels Adagio für Cello und Orchester eine klangschöne und introvertierte Interpretation und Ingrid Marsoner spielte den anspruchsvollen Klaviersolopart bei Messiaen. Das Orchester unter der Leitung von Ernst Smole spielte den ersten Satz von Beethovens "Pastorale" in einer derb-rustikalen Version und bewies bei Bargiel hohe Klangkultur. Der Geigernachwuchs der Musikschule präsentierte drei kleine Stücke mit Orchesterbegleitung.








