Keine Krisenstimmung auf Bauernmärkten
Kritische Kunden kaufen weiterhin bei Bauern.

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Noch kaum etwas von der Wirtschaftskrise spüren bis jetzt Bauernmärkte und Direktvermarkter. "Von Umsatzrückgängen bei Bauermärkten haben wir noch nichts gehört", sagen unisono die beiden Kammerobmänner Johann Madertoner für den Bezirk Bruck und Friedrich Reisinger für Mürzzuschlag. Wer einen Bauernmarkt aufsucht und gezielt regionale Produkte kauft, dürfte das weiterhin so halten.
Zuversicht. "Wir sind auch für heuer zuversichtlich, dass wir die gleich guten Umsatzzahlen wie in den Vorjahren erreichen", hofft Rudolf Schaffer vom Brucker Bauernmarkt. Durch viele Gespräche weiß er auch, dass sich viele Konsumenten an langen Transportwegen und Massentierhaltung stoßen. Sie schätzen es, wenn sie wissen, woher Fleisch und Wurst kommen.
Selben Erfahrungen. Die Bauernmärkte in Mürzzuschlag und Kindberg machen die selben Erfahrungen. Einzige Einschränkung: "Im Jänner und Feber ist jedes Jahr weniger los, das spüren aber nicht nur wir", so Doris Gieritsch, Sprecherin in Mürzzuschlag. Sie ist zuversichtlich, dass regionale Produkte weiterhin gekauft werden.
Gasthäuser. "Wir müssen aber weiter daran arbeiten, dass Bauernmärkte gut in den Städten integriert sind und dass in Gasthäusern steirische Produkte angeboten werden", so Grete Reichsthaler von der Landwirtschaftskammer Steiermark.







