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Zuletzt aktualisiert: 23.07.2008 um 11:08 UhrKommentare

NR-Wahl: Steirische FPÖ tritt mit Kurzmann als Spitzenkandidat an

"Durch katastrophales Bild der Ex-Großparteien sind Stimmengewinne möglich", so Kurzmann. Grazer Stadträtin Winter auf Platz drei.

Die steirische FPÖ geht mit ihrem Landesparteiobmann und Abgeordneten Gerhard Kurzmann in die Nationalratswahl am 28. September. Dies gab die Partei am Mittwoch bekannt. Kurzmann wurde einstimmig gekürt, so Landesparteisekretär Mario Kunasek gegenüber der APA. Was das Wahlziel angeht, so gab man sich bescheiden: "Wir erwarten Stimmen- und Mandatsgewinne", so Kunasek. Der Auftakt des Intensivwahlkampfes sei Ende August, auch Bundesparteichef Heinz Christian Strache werde zwei- bis dreimal in der Steiermark auftreten, hieß es.

Winter auf Platz 3. Bei der Sitzung des Landesparteivorstandes der FPÖ Steiermark am Dienstagabend wurde auf Platz zwei der Abgeordnete und Bankkaufmann Wolfgang Zanger aus dem Bezirk Knittelfeld im ersten Wahlgang gewählt. Die Grazer Stadträtin Susanne Winter, die sich im Zusammenhang mit Aussagen im Grazer Gemeinderatswahlkampf "wegen der Vergehen der Herabwürdigung religiöser Lehren und der Verhetzung" demnächst vor Gericht verantworten wird müssen, wurde im zweiten Wahlgang auf Platz drei gereiht. Bei beiden Listenplätzen hatte es mehrere Kandidaturen gegeben. Eine genaue Zahl der Zustimmung wollte man bei der FPÖ nicht geben, es hieß lediglich, beide seien "mit großer Mehrheit" gewählt worden.

Weitere Listenplätze. Auf Listenplatz vier folgt der Bundesheer-Unteroffizier Kunasek, auf Platz fünf der Angestellte Josef Riemer (Leibnitz) sowie auf Platz sechs der Mürzzuschlager Prokurist Karl Anton Grafeneder. Von 40 wahlberechtigten Delegierten waren 38 zur Vorstandssitzung gekommen.

Stimmgewinne möglich. Zum Wahlziel der FPÖ meinte Kurzmann, dass "nach dem Bruch der rot-schwarzen Koalition und dem katastrophalen Bild der ehemaligen Großparteien in der Öffentlichkeit Stimmen und Mandatsgewinne für die FPÖ in der Steiermark möglich" seien. Schwerpunkt der Freiheitlichen sei die Arbeit für die "österreichische Bevölkerung, die unter der Belastungslawine leidet", erklärte Kurzmann. "Wir stützen uns in der Steiermark mit Masse auf die Arbeit ehrenamtlicher Funktionäre ab", so Kunasek. Die Abschlusskundgebung werde mit großer Wahrscheinlichkeit am Grazer Hauptplatz stattfinden, ein Termin stehe noch nicht fest, sagte der Landesparteisekretär.


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