Brand in Grazer Mehrparteienhaus: Zwölf Wohnungen evakuiert
Eine Bewohnerin wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins LKH eingeliefert. Feuerwerkskörper entzündeten in der Steiermark Container und Gartenlaube.
Der erste Tag des neuen Jahres hat für Bewohner eines
Mehrparteienhauses in Graz mit Aufregung begonnen: Eine Wohnung war
aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten, das Feuer griff auf
die umliegenden Räumlichkeiten über. Zwölf Wohnungen mussten
evakuiert werden, so die Berufsfeuerwehr Graz. Eine Frau wurde mit
Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Zuvor hatten in
der Nacht Feuerwerkskörper mehrere kleine Brände in der Steiermark
ausgelöst.
Sachschaden.
In den frühen Morgenstunden des Dienstags war aus vorerst noch
unbekannter Ursache das Feuer im siebenten Stock des Hauses in der
Grazer Fischergasse ausgebrochen. Die Bewohnerin konnte sich selbst
ins Stiegenhaus retten - sie musste ins Krankenhaus gebracht werden.
27 Mitglieder der Berufsfeuerwehr Graz standen mit sechs Fahrzeugen
im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Der Sachschaden wurde auf
100.000 bis 150.000 Euro geschätzt.
Brände.
Zuvor war es in der Silvesternacht in der Steiermark zu mehreren
Bränden durch Feuerwerkskörper gekommen: In Kapfenberg und
Mariazell standen Altpapiercontainer in Flammen, in Zeltweg eine
Gartenlaube, teilte die Sicherheitsdirektion Steiermark mit. Noch
ungeklärt war vorerst die Ursache für ein Feuer in einer Holzhütte
der ÖBB Infrastruktur AG beim Güterterminal des Bahnhofes Leibnitz.
Die Hütte brannte trotz des raschen Einsatzes der Freiwilligen
Feuerwehr Leibnitz zur Gänze ab.









