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    Zuletzt aktualisiert: 17.03.2011 um 20:30 UhrKommentare

    "Erwartungen waren einfach zu hoch"

    Große Hoffnungen hat man im Raum Mariazell in das Europeum gesetzt. "Zu große Hoffnungen", meint Geschäftsführerin Elisabeth Hansa, die das Haus vor einem Jahr übernommen hat.

    Das Europeum in Mariazell: Nach schlechtem Start ist man jetzt sehr um bessere Auslastung bemüht

    Foto © PototschnigDas Europeum in Mariazell: Nach schlechtem Start ist man jetzt sehr um bessere Auslastung bemüht

    Eines stellt Elisabeth Hansa schon einleitend klar: "Kongresszentren arbeiten nicht kostendeckend, auch in Graz oder Wien nicht. Aber durch die Umwegrentabilität beleben sie einen Standort, von den Nächtigungen bis zu den Einkäufen." Dass dies vor dem Bau des Europeums offenbar nicht kommuniziert worden ist, sieht sie als Versäumnis: "Dadurch waren die Erwartungen ans Europeum einfach zu hoch."

    Hansa wurde im März 2010 vom Land als Geschäftsführerin geholt, weil dem Europeum, das Ende 2008 eröffnet worden ist, nach schlechtem Start die Schließung drohte. Das Land Steiermark übernahm 75 Prozent des Hauses, der Rest bleibt bei den Mariazellerland-Gemeinden.

    Zuerst klopfte Hansa das Kongresszentrum auf Sparpotenziale ab. So wurde etwa die Gastronomie, die ständig offen hatte und wenig einbrachte, stark reduziert. Dann ging sie daran, die Zahlen zu verbessern. Dass im letzten Quartal 2010 insgesamt 18 Veranstaltungen abgesagt wurden, tat weh. Dennoch: "Es gab im Vorjahr 82 Veranstaltungen an 101 Tagen mit insgesamt 12.200 Besuchern." Für heuer hat Hansa bisher 30 Veranstaltungen mit 51 Tagen fix gebucht: "Das entspricht einem Umsatz für die Region von 410.000 Euro." Da die Buchungen immer kurzfristiger kommen, sollten diese Zahlen noch deutlich erhöht werden.

    Obwohl das Marketingbudget beschränkt ist, kann Hansa auf eine Reihe von Aktivitäten verweisen: Eine neue Homepage, ein Flyer und eine Broschüre wurden aufgelegt. Darüber hinaus soll das Haus auf Messen und vor allem durch direkte Kontakte zu Unternehmen und Organisationen beworben werden.

    Vor- und Nachteile

    Das ist nicht leicht und durch die Schließung des Hotels "Weißer Hirsch" noch schwieriger geworden, weil dadurch viele Zimmer der gehobenen Kategorie weggefallen sind. "Durch das Zimmerangebot sind wir auf Veranstaltungen mit rund 150 Gästen beschränkt", sagt Hansa. Das schränkt den Kreis der möglichen Kunden spürbar ein. Außerdem macht es viel Arbeit, denn für jede mehrtägige Veranstaltung ist vorher bei allen Hotels abzuklären, ob die Zimmer auch entsprechend verfügbar sind.

    Storniert wurde im Vorjahr meist wegen der schlechten Erreichbarkeit. Dass Mariazell weit abgelegen von den wirtschaftlichen Zentren ist, sieht Hansa dennoch nicht als Nachteil. Schließlich wollen gerade urbane Menschen gern in eine andere Umgebung, die ein "anderes Denken" fördert. Auch der hochseriöse Name "Mariazell" ist laut Hansa von Vorteil für ein Kongresszentrum. Gute Voraussetzungen also, damit Firmen auch den Weg nach Mariazell finden.

    Neben Firmentagungen werden auch religiöse Veranstaltungen und Hochzeiten gern gebucht. Und im August kommen in zwei Wochen 160 Personen zum "Summer of music".

    FRANZ POTOTSCHNIG

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