Drogentod eines Obersteirers bestätigt
Obersteirer starb durch Substitol, wie die Obduktion jetzt ergab.
Der Tod eines 28-jährigen Obersteirers am Wochenende beschäftigte die Mord- und Suchtgiftgruppe des Landeskriminalamtes und die Polizeiinspektion Mürzzuschlag. Die Obduktion der Leiche ergab nun, dass der 28-Jährige an einer massiven Hirnschwellung und einem Lungenödem nach Konsumation von Substitol verstorben ist. Der 28-jährige hatte sich das Drogenersatzmittel zwei Tage zuvor mit seiner 23-jährigen Freundin in Wien von einem derzeit unbekannten Dealer besorgt. Damit handelt es sich um den 17. Drogentoten in diesem Jahr in der Steiermark.
Obduktion. In einer Wohnung in Hönigsberg bereitete er diese Ersatzdroge auf. Dann spritzten sich der 28-Jährige und seine 23-jährige Freundin den Stoff. Danach sei sie zu Bett gegangen, behauptet die junge Frau. Ihr Freund sei auf der Wohnzimmercouch sitzen geblieben. Auf der Couch sitzend fand sie ihn am Sonntag gegen 14 Uhr - er war tot. Der 27-Jährige war auch in der rechten Szene kein Unbekannter. Er hatte eine Verurteilung nach dem Verbotsgesetz.







