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Zuletzt aktualisiert: 04.05.2012 um 23:05 UhrKommentare

GAK krönt sich zum Meister

Das Meisterstück ist perfekt: Der GAK feiert am Freitagabend in Graz-Liebenau einen 3:0-Heimsieg über den VSV und holt sich den Titel in der Regionalliga Mitte. Anfang Juni geht es für die Rotjacken gegen den Neunten der Ersten Liga um den Aufstieg.

Foto © GEPA

Der rote Meistersekt floss auf dem Feld in Strömen, die 4505 Zuseher auf den Rängen jubelten frenetisch. Der GAK sicherte sich im fünften Anlauf endlich den Titel in der Regionalliga Mitte. "Großartig. Einfach großartig", sagte Kapitän Christian Deutschmann, dem die Fans um den Hals fielen. Dass es aufgrund der Relegation quasi ein Titel ohne Mittel ist, juckte nach dem 3:0 über Verfolger VSV niemanden. "Es ist wunderschön, diesen Titel zu feiern", sagte GAK-Präsident Benedikt Bittmann. "Aber wir wissen, dass wir am 5. und 8. Juni in der Relegation präsent sein müssen. Da geht es um alles oder nichts."

Von Beginn an war klar, dass die Villacher nicht zum Feiern nach Graz gekommen waren. Die Kärntner stemmten sich mit allen Mitteln gegen den nunmehrigen Meister. Die Nerven schienen bei den Grazern - fünf Stammspieler fehlten verletzt - etwas zu flattern, verloren haben sie selbige aber nie. Auf dem tiefen Boden kam die rote Meister-Maschinerie erst langsam in Fahrt und auch Villach hatte Chancen. In der 25. Minute nahm Thomas Murg mit einem Hammer-Elfer den Zusehern eine große Last von den roten Schultern. Zuvor wurde Rauter nach einem Konter zu Fall gebracht. Dann half auch der Unparteiische: Er zeigte VSV-Spieler Michael Kirisits nach einem Rempler Rot.

In der zweiten Halbzeit hatte der GAK mehr Platz, war selbstsicher und mit einem Doppelschlag fiel die Vorentscheidung. Ein abgefälschter Weitschuss von Michael Hofer (65.) und ein Abstauber von Mario Leitgeb (66.) katapultierten die Fans in den siebenten Fußball-Himmel. Dass nach dem Doppelschlag noch ein paar dicke Chancen vergeben wurden, war dem Publikum völlig egal und so hallte es minutenlang durch die UPC Arena: "Oh, wie ist das schön, oh, wie ist das schön!"

Auch Meistertrainer Ales Ceh fiel ein großer Stein vom Herzen: "Die Freude ist riesengroß. Aber wir haben noch eine Aufgabe." Und für diese Aufgabe, die Relegation, hatten die Fans auch schon das passende Lied parat: "Nie mehr dritte Liga."


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