"Arbeit ist die beste Mindestsicherung"
Sparpaketdebatte im Volkshaus Kindberg.
KINDBERG. Die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft Kindberg organisiert immer wieder hochkarätige Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen Themen. Gerade als Aktivisten in den christlichen Kirchen liegt den Mitgliedern des Arbeitskreises der soziale Gedanke sehr am Herzen. Da war es naheliegend, das Sparpaket des Landes Steiermark zum Thema zu machen.
Caritaspräsident Franz Küberl und die Landtagsabgeordneten Klaus Zenz (SPÖ), Eva Maria Lipp, Hannes Amesbauer (FPÖ) und Ingrid Lechner-Sonnek (Grüne) diskutierten kürzlich unter der Moderation von Ulf Tomaschek (Kleine Zeitung) im Volkshaus über "Sparpaket und soziale Gerechtigkeit". Der Zugang der Diskutanten war naturgemäß sehr unterschiedlich. Während Lechner-Sonnek und Küberl Armut und Armutsfalle in den Mittelpunkt stellten, sprachen sich Lipp und Amesbauer stärker für den Leistungsgedanken im Sozialsystem aus. Eine Mittelstellung nahm Zenz, Gewerkschafter und Sozialsprecher der steirischen SPÖ, ein und betonte, es sei keine einzige Sozialleistung gestrichen worden.
In der Publikumsdiskussion ging es zum einen um die Pflege und das dafür notwendige Geld. Zum anderen blieb das Thema Armut am Tapet. Hier ließ Küberl mit einer Wortmeldung aufhorchen: "Die beste Mindestsicherung ist immer noch Arbeit", sprach er sich für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen aus.








