Scheikl trotzt der Italo-Armada
NATURBAHNRODELN. Wie selten zuvor dominieren heuer die Südtiroler den Weltcup der Naturbahnrodler: Das italienische Team gewann bei den Herren alle Rennen, meistens gleich mit Doppelsiegen oder Dreifacherfolgen.
Einziger Österreicher in Schlagdistanz der Italo-Armada ist Michael Scheikl. Der Kindberger war bei den ersten drei Stationen des Weltcups mit den Plätzen vier, sieben und vier jeweils bester Österreicher. Nach dem Rennen im slowenischen Zelezniki war er zwar etwas enttäuscht ("Nach dem ersten Durchgang war ich Zweiter, aber ich habe im zweiten zu viele Fehler gemacht"), aber grundsätzlich ist der mit der Saison bislang zufrieden. Der Kindberg stimmt auch nicht in die bei den Rodlern traditionell gerne geführte Materialdiskussion ein. "Das Material passt. Es hängt immer vom Fahrer ab. Wenn ich keine Fehler mache, bin ich gleich schnell wie die Italiener." Mit einer Einschränkung: "Patrick Pigneter ist nicht zu biegen." Ab morgen wird in Deutschnofen (Italien) gefahren, das Ticket für die EM im Februar in Russland hat Scheikl schon fix in der Tasche. CHRISTOPH HEIGL








