Ladehemmung, Druck und ein Comeback
Kindberg spielt ab 19 Uhr in Kalsdorf, auch die Oberliga startet heute.
Es scheint als hätten die Kindberger ihr Tor-Pulver schon in der Vorbereitung verschossen. Stürmer Drazan Sekic und Co. leiden an einer akuten Ladehemmung. "In den Testspielen haben wir getroffen. Jetzt geht die Kugel eben einen halben Zentimeter vorbei", sagt Kindberg-Trainer Jürgen Auffinger. "Ich bin mir aber sicher, dass das Glück auch wieder zurückkehrt."
Bis dahin fordert er mehr Konzentration im Abschluss. "In der Landesliga wird jeder Fehler bestraft, daher müssen wir sie abstellen." Gerade gegen den heutigen Auswärtsgegner Kalsdorf (19 Uhr) wäre eine bessere Chancenauswertung von Vorteil. "Wir werden nicht so viele Möglichkeiten vorfinden", weiß Auffinger. Thomas Ebner kehrt nach einer Verletzung übrigens wieder in den Kader zurück.
Heute startet auch die Oberliga Nord in die neue Saison. Ab 19 Uhr kommt es in Bruck gleich zum ersten Nachbarschafts-Derby zwischen dem SC Bruck und Rapid Kapfenberg. SC-Trainer Rene Poms will mit seiner Elf stark loslegen, macht der Mannschaft aber keinen Druck, sofort den Wiederaufstieg zu schaffen. "Ich mache ihnen nur den Druck, immer das nächste Spiel zu gewinnen", sagt er. Nachsatz: "Können wir das umsetzen, wird sich der Meistertitel nicht vermeiden lassen."
Ebenfalls als großer Favorit auf den Titel in der Oberliga zählt der FC Zeltweg, wo Jürgen Saler (32) sein Comeback in der Steiermark feiert. Nach Bundesligajahren bei Rapid und Kapfenberg war der Knittelfelder zuletzt bei St. Andrä in Kärnten unter Vertrag. MARTIN MANDL








