Die Geschichte Kindbergs: Eine Arbeit von Jahrzehnten ist fertig
Karl Schöberl, der frühere Direktor des BORG Kindberg, präsentierte kürzlich sein Buch "Kindberg von Anbeginn bis 1918".

Foto © Sujet/APAKarl Schöberl schrieb schon 1982 ein Buch über seine Heimat
Es war ein Zeichen der Wertschätzung für den Autor, dass noch fleißig Stühle in der Galerie K eingeschoben werden mussten. Und es war auch ein Zeichen des großen Interesses, das Karl Schöberls Buch "Kindberg von Anbeginn bis 1918" beim Publikum hervorgerufen hatte.
Zweites Werk. Für Schöberl war es nicht das erste Buch, das er über seine Heimatstadt verfasst hat. Bereits 1982 war er für den historischen Teil der Chronik anlässlich 750 Jahre Kindberg verantwortlich. "Aber damals musste alles schnell gehen, ich konnte nicht alles niederschreiben", erinnerte sich Schöberl bei der Präsentation seines neuen Werks.
Jahrzehntelange Recherche. Diesmal ging nichts schnell. Jahrzehntelang hat Schöberl Bildmaterial zusammengesucht, ebenso lange hat er der Historie der Stadt nachgespürt. "Professor Schöberl hat sich akribisch mit Kindberg und seiner Umgebung beschäftigt", bestätigte auch Bürgermeister Karl Hofmeister.
Umfangreiches Material. Trotz der Hilfe von Rudolf Schlaipfer jun. und dem Studenten Christian Müllner war Schöberl bei seiner Arbeit manchmal verzagt: "Werde ich dieses Buch jemals drucken lassen können?", fragte er sich öfter angesichts des überbordenden Materials. Und nicht zuletzt schwebte auch die Finanzierung des Werkes ständig wie ein Damoklesschwert über dem Autor.
Erleichterung. "Ich hatte Angst, jahrzehntelang vergeblich gearbeitet zu haben", gestand Schöberl. Umso deutlicher war dem mittlerweile 84-Jährigen die Erleichterung nach der Präsentation seines Lebenswerks anzusehen.








