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    Zuletzt aktualisiert: 07.01.2009 um 19:08 UhrKommentare

    Anrainer sind gegen ein neues Industriegebiet

    Anrainer in St. Lorenzen und Kindberg-Hadersdorf wehren sich gegen die Umwidmung eines Grundstückes in ein Industriegebiet. Sie haben Angst vor zusätzlichem Lärm und mehr Verkehr.

    Zur Zeit ist das Grundstück in St. Lorenzen, das in der Nähe der Baufirma Strabag an die S 6 grenzt, als Freiland gewidmet. Der Grundbesitzer möchte es nun in ein "Industriegebiet I" umwidmen lassen. Das sehen die Anrainer mit Sorge. Man trage ohnehin schon die Belastungen durch die Strabag - also den Staub und den Lkw-Verkehr.

    Wertverlust befürchtet. So argumentiert auch eine unmittelbare Anrainerin der Strabag. Wird nun das Grundstück umgewidmet, ist die Hausbesitzerin eingekeilt zwischen zwei Industriegebieten und befürchtet einen enormen Wertverlust für das Anwesen. "Ein Handels- oder ein Gewerbebetrieb wäre ja noch egal", meint eine andere Anrainerin. Mehr Staubbelastung als jetzt schon brauche man wirklich nicht, klagt eine weitere Nachbarin, übrigens Mutter einer zweijährigen Tochter.

    Viele Einwendungen. Im November wurde die geplante Umwidmung am Gemeindeamt in St. Lorenzen aufgelegt und man hat die Bürger in der Gemeindezeitung von der beantragten Umwidmung informiert. Das Vorhaben hat sich rasch herumgesprochen: "Es ist schon ein Stapel an Einwendungen da", weiß Bürgermeister Willi Weberhofer von den Sorgen - in Hadersdorf sind etwa 25 Häuser betroffen.

    Bedenken. Peter Vogl, der dort ein Haus hat und in Kapfenberg eine Bürgerliste im Gemeinderat vertritt, hat auch andere Bedenken. So sollen laut Vogl in der Umgebung des Grundstückes Streuobstwiesen entstehen. Das vertrage sich einfach nicht mit einem Industriegrundstück, so Vogl.

    Zustimmung. Bürgermeister Weberhofer hat mit seinen Gemeinderäten über die Umwidmung zu entscheiden. Davor muss es aber noch vom Land die Zustimmung geben. Weberhofer vermutet, dass die nicht kommt. Er betont jedoch, dass die Umwidmung auf Industriegebiet I beantragt ist - ein "leises Industriegebiet", wie er sagt. Der Maschinenring etwa habe den Grund für Büroräume und das Abstellen von Geräten ins Auge gefasst.

    Steuereinnahmen und Arbeitsplätze. Für die Gemeinde St. Lorenzen hat die Sache zwei Seiten: Man verstehe zwar die Sorgen der Anrainer. Aber man brauche auch Steuereinnahmen und Arbeitsplätze. Weberhofer: "Und ein derartiges Industriegebiet kann ich nur an der Peripherie machen."

    MICHAELA AUER

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