Kein Ansturm der GAK-Fans
Heimspiel gegen Stadler und Co. trotzdem im Fekete-Stadion.
FUSSBALL. Ein interessantes Kräftemessen steht morgen in der zweiten Runde der Regionalliga in Kapfenberg auf dem Programm: Die Jungfalken rund um Armin Masovic und Co. empfangen nach dem überraschenden 3:1-Auftakterfolg gegen Vizemeister Villach mit Meister GAK den nächsten Titelanwärter.
Sportliche Brisanz ist im "kleinen Derby" zusätzlich gegeben, weil beim GAK jetzt mit Lukas Stadler und Oliver Wohlmuth zwei Kapfenberger Eigenbauspieler unter Vertrag sind, die beim KSV letztlich nicht glücklich wurden. Stadler war im Frühjahr sogar noch Kapitän der KSV Amateure. Ein Duell mit seinem Bruder könnte es morgen geben, zuletzt fehlte Florian Stadler aber noch wegen einer Blessur.
Ausgetragen wird die Partie nicht in der Heimstätte der Amateure auf dem Schirmitzbühel, sondern im Fekete-Stadion. Nach dem Platzsturm der GAK-Fans in Hartberg haben sich die Gemüter zwar wieder beruhigt (die Partie in Kapfenberg ist nicht als Risikospiel eingestuft), aber um auf Nummer sicher zu gehen, wurde auf Wunsch der Bezirkshauptmannschaft das Fekete-Stadion gewählt. Aus Graz werden offiziell nur 300 Schlachtenbummler erwartet, insgesamt rechnet man mit 800 Zusehern. "Das wäre für den Schirmitzbühel eine tolle Kulisse gewesen", meint KSV-Präsident Erwin Fuchs. CHRISTOPH HEIGL
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