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Zuletzt aktualisiert: 07.03.2012 um 22:21 UhrKommentare

Rückschlag für den KSV im Abstiegskampf

Keine Punkte gab es für den KSV im Nachtragsspiel bei der Admira - 1:3. Wieder fielen die Falken in Halbzeit zwei zurück - und hatten Pech mit Ausfällen und zwei Elfer-Situationen.

Diesmal tanzten Nathan Junior (rechts) & Co. keinen Samba

Foto © GEPADiesmal tanzten Nathan Junior (rechts) & Co. keinen Samba

Angenehmer Frühlingswind oder bitterer Frost? Beides war in Maria Enzersdorf spürbar. In der zugigen Heimat der Admira haben die Kapfenberger aber vor allem die Kälte wahrgenommen. Die 1:3-Niederlage ist ein Dämpfer für das mit allen Kräften angestrebte Wunder. Der Rückstand bleibt: zehn Punkte.

"Aber wir haben noch 14 Runden", sagte Didi Elsneg zu den Hoffnungen. Trainer Thomas von Heesen nahm die Niederlage zur Kenntnis, meinte aber: "Wir hoffen nicht. Wir arbeiten."

Kapfenberg musste schon vor dem Spiel eine Hiobsbotschaft verdauen: Die Innenverteidigung, die beide Auftaktpartien zu null absolviert hatte, fiel aus. Thomas Schönberger mit Derby-Nachwehen und der Brasilianer Gerson nach einer Knieverletzung im Abschlusstraining. So kam der Slowake Peter Struhar zum Debüt, neben ihm spielte Manfred Gollner. Neu auch der Kapitän: Florin Lovin.

Starke erste Hälfte

Die Admira, die eben erst ihre neun Runden dauernde Sieglosigkeit beendet hatte, war gewarnt und nervös. Die Kapfenberger kombinierten zunächst wieder, als hätte es den tristen Herbst nie gegeben, und schlossen den besten Angriff über Lovin, Babangida und Grgic zum 1:0 ab - Didi Elsneg stand in der Mitte goldrichtig (27.). Beim zweiten Tor eines Steirers jubelten die 60 Falkenfans nicht, denn es war Admiras Marcel Sabitzer, der einen Konter zum 1:1 in die Maschen setzte (44.) - das erste Bundesligator des 17-jährigen Sohns von Herfried Sabitzer. Ein Kontertor kurz vor der Pause - bitter.

Diskussionen gab es um zwei Elfer-Situationen in der 53. Minute: Nathan ging zwei Mal zu Boden - kein Pfiff! Mit der Einwechslung des starken Rene Schicker kontrollierten die Südstädter dann das Geschehen, der KSV fiel wie schon im Derby stark ab. Stefan Schwab nutzte nach zweimaliger Vorarbeit von Schicker die Abwehrpatzer zum Doppelpack (65., 75.) - 3:1. Ein erster Rückschlag für den KSV.


Nachtragsspiel, 20. Runde

FC Admira - Kapfenberger SV 1919 3:1 (1:1)
Maria Enzersdorf, Trenkwalder-Arena, 1.500, SR Drachta

Torfolge:
0:1 (27.) Elsneg
1:1 (44.) Sabitzer
2:1 (65.) Schwab
3:1 (75.) Schwab

Admira: Tischler - Auer, Drescher, Schrott, Palla - Seebacher, Schachner, Schwab (83. Thürauer), Sabitzer - Hosiner (64. D. Toth), B. Sulimani (46. R. Schicker)
Kapfenberg: R. Wolf - Pitter, Struhar, Gollner, Prettenthaler - Lovin - Sahanek (68. Kuljic), Grgic, Elsneg, Babangida - Nathan Junior

Gelbe Karten: Sabitzer, Schrott bzw. Struhar, Pitter, Nathan Junior, Kuljic

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